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	<title>Inneres Familiensystem Archive - Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</title>
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	<description>Coaching . Prozessbegleitung . Moderation</description>
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	<title>Inneres Familiensystem Archive - Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</title>
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		<title>Generationslast aus der Geschichte &#8211; Etappe 4</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 11:26:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Generationslast aus der Geschichte Die Opferlast der Eltern Meine Eltern sind in einer mörderischen und verführerischen Gesellschaft aufgewachsen. Sie hätten etwas Besseres verdient! Ich beginne zu erspüren, was sogar bei mir davon fühlbar ist. Bei mir, ihrer Tochter, und schon eine Generation weiter. Ich beginne, die Generationslast aus der Geschichte bei meinen Eltern zu sehen.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Generationslast aus der Geschichte</h1>
<h3>Die Opferlast der Eltern</h3>
<p>Meine Eltern sind in einer mörderischen und verführerischen Gesellschaft aufgewachsen. Sie hätten etwas Besseres verdient! Ich beginne zu erspüren, was sogar bei mir davon fühlbar ist. Bei mir, ihrer Tochter, und schon eine Generation weiter. Ich beginne, die Generationslast aus der Geschichte bei meinen Eltern zu sehen. Zunächst sehe ich ihre Last als Opfer eines mörderischen Systems.</p>
<h3>Die Generationslast aus der Geschichte blieb mir lange verborgen</h3>
<p>Dieser Schritt beginnt auf der Rückkehr von einem Seminar in der Fortbildung zum <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ifs</a>-Coach. Es geht um Trauma und Traumabearbeitung. Auf der Heimfahrt kann ich quasi zuschauen, wie der Groschen pfennigweise fällt. Kann es sein&#8230;. kann es sein, dass ich mit Menschen groß geworden bin, die in ihrem Leben ein Trauma durchlebt haben? Etwas in mir sagt: Natürlich, wie blöd kann man sein&#8230;.? In meinem Kopf war der Gedanke immer schon denkbar. Der Unterschied jetzt ist, dass diese Möglichkeit eine Empfindung in meinem Körper auslöst. Aus dem ifs weiß ich: Da fühlt sich eine Erfahrung angesprochen &#8230; und beginnt zu antworten.</p>
<h4>Großwerden mit Bomben und Verlust: Generationslast meiner Mutter</h4>
<p>Welche Spuren hat die Erfahrung des Krieges bei meiner Mutter hinterlassen? 1939 war sie 14, 1945 wurde sie 20. Meine Mutter erinnert die Bombennächte im Keller und dass sie sich vorgenommen hat, ihr Herz an keinen Jungen zu vergeben, die im Krieg verschwanden.</p>
<h4>Erwachsenwerden mit dem Töten und Sterben: Generationslast meines Vaters</h4>
<p>Mein Vater ist mit 16 zur Polizei gegangen und wurde von dort eingezogen. Von 1942 bis Kriegsende war er Soldat an der Ostfront. Über das Regiment meines Vaters gibt es, so erfahre ich jetzt, ein Buch<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Drei Dinge aus dieser Lektüre brennen sich mir ein: Ein Leben im Dauerstress im Schützengraben. Kameradschaft erleben oder untergehen. Eine gnadenlose entweder-oder-Situation. Und das über Jahre. Zum Schluss verfranselt das Buch in lauter einzelne Begebenheiten, von denen die Überlebenden noch berichten konnten. Ein Regiment gab es da schon nicht mehr, es war aufgerieben und zerrissen im dauernden Rückzug.</p>
<h4>Der Vorhang hebt sich &#8211; die Generationslast wird spürbar</h4>
<p>Mein Vater erzählte nicht viel und Verschiedenes an verschiedene Leute über den Krieg. Eine Erzählung geht so:  Er habe als MG-Schütze immer über die Köpfe der Angreifer hinweg geschossen. Nach der Lektüre der Regimentsgeschichte begreife ich, dass das nicht stimmen kann. Das hätte er nicht überlebt und die Kameraden auch nicht.</p>
<p>Und dann kommt der Abend, an dem bisherige blinde Flecken einer Erkenntnis weichen, die mich zutiefst erschreckt.  Ich schaue mal wieder in das Soldbuch meines Vaters. Schon seit vielen Jahren hatte ich es immer mal wieder  in der Hand und drin geblättert und gelesen. An diesem Märzabend, es ist der 10.3.2017, schaue ich es mir wieder an. Ich lese mal wieder, dass es einen Nahkampfeintrag vom 11.3.1943 gibt.</p>
<p>Der 11. März, das ist der Geburtstag meines Vaters! Das war sein 20. Geburtstag!</p>
<p>Nahkampfeintrag!</p>
<p>Das heißt, er hat an diesem Tag aus nächster Nähe einen anderen Soldaten getötet. Da ist er 19, wird gerade 20! Männer mit 19 &#8211; das sind für mich große Jungen! Spüren, was man liest ist was anderes als lesen und nix verstehen&#8230;</p>
<h4>Die Generationslast wird in den eigenen Knochen spürbar</h4>
<p>Der nächste Morgen ist der Geburtstag meines Vaters <strong>und</strong> der Jahrestag dieses Ereignisses. Damals hieß es für ihn: Er oder ich.</p>
<p>Ich sitze an diesem Tag beim Frühstück und denke: Ohne das Töten meines Vaters an diesem und an späteren Tagen säße ich jetzt nicht hier&#8230; Wie kann es sein, dass ich das wieder und wieder gelesen habe und nichts dabei gefühlt habe? Nun sitze ich da und bin ein bisschen zittrig. Denn um ein Haar hätte es mich gar nicht gegeben. Und auch mich gibt es nur deswegen, weil es die Kinder des russischen Soldaten nicht geben konnte, den mein Vater getötet hat.</p>
<h3>Jede Generation trägt ihre eigene Last &#8211; und verdient Mitgefühl dafür</h3>
<p>Überrascht stelle ich in der Folgezeit fest, wie sich meine Perspektive auf die Generation meiner Eltern verändert. Ich sehe sie immer mehr als die Heranwachsenden, die sie damals waren. Als junge Leute, die in diesem Irrsinn irgendwie überleben wollten. Ich sehe mich weniger als das Kind dieser Personen, sondern als die Erwachsene, die ich jetzt bin. Mit den jungen Leuten von damals habe ich ein großes Mitgefühl.</p>
<p>Nun will ich genauer wissen, wo mein Vater war.</p>
<p>Ich recherchiere nach seiner Einheit und besorge mir die Regimentsgeschichte, in der Hoffnung, irgendwas &#8211; ja was? &#8211; zu finden.</p>
<p>Dann starte ich eine Nachfrage bei der Wehrmacht-Auskunftsstelle nach den Aufenthaltsorten meines Vaters im Krieg. Das hatte ich &#8222;eigentlich&#8220; schon immer vorgehabt, mich aber nie getraut. Nun ist es so weit, ich kann es tatsächlich tun, denn nichts in mir schiebt das immer wieder auf.</p>
<p>Heute, mehr als zwei Jahre nach dieser Aktion, warte ich immer noch auf Antwort. Die Zahl der Nachfragen sei immer noch immens hoch, erläutert man mir im Bundesarchiv, das diese Nachforschungsaufgabe übernommen hat. Mich wundert das nicht.</p>
<h4>Der Generationslast ins Auge sehen &#8211; Respekt erweisen durch Erinnern</h4>
<p>Die Anfrage bei der WAST (Wehrmacht-Auskunftsstelle) gibt mir das Gefühl, dass ich im Erinnern meinen Respekt bezeugen kann. Wenn irgendwann die Antwort kommt, dann kann ich bezeugen, dass auch ich weiß, was geschehen ist:  Gegenüber meinem Vater, aber auch denen gegenüber, die durch seine Hand umkamen und nicht wieder nach Hause kamen, um eine Familie zu gründen&#8230;</p>
<p>Ich kann deren Ausweglosigkeit besser nachfühlen und beginne tiefer zu verstehen, wie viel Lebenskraft und Lebenschancen sie in dieser Zeit verloren haben.</p>
<h3>Generationslasten in sich selber entdecken und sie ablegen</h3>
<h4>Die Löcher  im eigenen Leben schließen</h4>
<p>Ja, meine Eltern hätten ein Land ohne Krieg und ohne Holocaust gebraucht und verdient. Was für ein anderes Leben hätte das sein können!  Wie sich ein Land ohne Krieg anfühlt, das nehme ich aus einer &#8222;Pesso&#8220;-Strukturaufstellung mit<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[2]</a>. Das ist eine &#8211; in meinem Fall &#8211;  äußerst schnell wirksame und nachhaltige Form, um das im Körper gespeicherte Wissen für Problemlösungen zu nutzen. In diesem Fall führt mich mein Körperwissen an den Punkt, an dem Lasten meines Vaters zu meiner wurden.</p>
<h4>Der Körper erkennt die Generationslast</h4>
<p>Auf diese Körperarbeit werde ich &#8211; zufällig und offenbar für diesen Schritt gerade rechtzeitig &#8211; aufmerksam, als ich das Buch von Bessel van der Kolk<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[3]</a> lese. Das ist ein Traumaforscher in den USA, Sohn eines holländischen Widerstandskämpfers. Bei dem Versuch, Menschen von ihren Traumata zu befreien, hat er immens viel ausprobiert. Dafür überspringt er als Mediziner furchtlos Standesschranken und folgt jedem Pfad, der Erfolg verspricht. Das führt ihn auch zur Pesso-Therapie, benannt nach dem Gründer dieser Therapiearbeit.  Van der Kolks Buch &#8222;Der verkörperte Schrecken&#8220; hat zwar einen furchtbaren Titel, aber eine äußerst wohltuende Botschaft. Denn selten las ich von einem Fachmann ein heilsameres (und einfach zu lesendes!), mitfühlenderes und hoffnungsvolleres Buch über den Umgang mit belastenden Erfahrungen.</p>
<p>Als ich dort die Seiten über die Pesso-Strukturaufstellungen lese, komme ich mir vor, als sei ich mittendrin. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass das für mich passt. Acht Wochen später habe ich einen freien Platz in Freiburg ergattert und kann mitmachen. Einen Tag beschnuppere ich Gruppe und Therapeutin, und am zweiten Tag darf ich mit meinem Thema den noch freien Platz in der Mitte einnehmen. Da mein Inneres sich einen Tag angeguckt hat, wie das hier alles so abläuft, kommt in der Sitzung ein Thema auf den Tisch, von dem ich nicht wusste, wie sehr es <em>mir</em>, der Tochter, noch in den Knochen steckt.</p>
<h4>Wie die Generationslast der Eltern versorgt wird&#8230;</h4>
<p>An diesem Tag geht es vor allem um die Belastungen und die Beschränkungen meines Vaters. Sein gesamter Lebensweg war eingezwängt in die aufgewühlte Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Oberschlesien. Selber eigentlich noch ein Schulbub, wird er Soldat. Danach ist er ein Flüchtling, lange Jahre ohne Bindung an seine &#8222;kalte Heimat&#8220;. Eigentlich hatte er etwas ganz anders aus seinem Leben machen wollen. &#8230;</p>
<p>Das Bild vom Land ohne Krieg löst in mir ein inneres Erdbeben aus. Was alles hätte sein können! Was für eine Weite und Freiheit &#8211; und wie heilsam. Ich gönne ihm das. In meinem Inneren setze ich meinen Vater in dieses Land.</p>
<h4>&#8230;eine alte Wunde aus der Generationslast schließt sich&#8230;</h4>
<p>Begeistert und erleichtert stelle ich in dieser Sitzung fest, dass sogar noch hier und heute für die vorangegangenen Generationen gesorgt werden kann. Und dann kann ich diesen inneren Sack zubinden. Denn es ist nicht meine Angelegenheit. Es ist, als schließt sich eine bis dahin offene Wunde. Vielleicht habe ich als Kind die Traurigkeit meines Vaters gespürt und wollte doch, dass er froh ist. Was man sich als Kind halt so vorstellt&#8230;</p>
<p>An diesem Tag jedenfalls bekommt meine Erinnerung an meinen Vater und seine Bürde eine neue  <em>gespürte</em> Erfahrung an die Seite gestellt. Nämlich wie es gewesen wäre, wenn für ihn rundum gut gesorgt worden wäre, von seiner Familie, von seiner Gesellschaft &#8211; aber nicht von mir! Und wie er sich als junger Mensch entsprechend seiner Fähigkeiten hätte entfalten können, ohne die Erfahrung mit Krieg und Holocaust machen zu müssen. Ohne diese Erfahrungen hätte er eine viel entspanntere und lebensfrohere Vaterrolle leben können als es ihm tatsächlich möglich gewesen war.</p>
<h4>&#8230; und bringt nachhaltige Entlastung für mich selber</h4>
<p>Danach erlebe ich mich auf Dauer entspannter. Ein Stück meiner Familiengeschichte fühlt sich anders an, irgendwie besser sortiert. Es ist so, als würden die Aufgaben meiner Eltern klarer bei ihnen und meine klarer bei mir sein. Ich kann besser anerkennen, dass da Grenzen bei meinen Eltern waren, dass manches nicht gepasst hat, wie ich es gebraucht hätte. Gleichzeitig wird mein Blick auf die Generation meiner Eltern mitfühlender.</p>
<p>Ich werde nie begreifen können, welche Traumatisierungen ein durchlebter Krieg für die Betroffenen bedeutet. Aber es wird mir immer klarer, dass das hier keine individuelle Aufgabe ist.</p>
<h3>Was ist meine Generationslast?</h3>
<p>Bettina Alberti <a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[4]</a> spricht in ihrem Buch &#8222;Seelische Trümmer&#8220; so schön von dem Seelenraum, den diejenigen verschlossen, die den Krieg erlebt hatten. Sie schreibt: <em>&#8222;Die Kriegstraumatisierung dieser Zeit brachte viele Eltern dieser Zeit dazu, der Seele ihrer Kinder nicht begegnen zu können, was bei diesen Selbstverleugnung, Einsamkeit und Lebensangst bewirkte.&#8220;</em> (Alberti, S. 10f.) Das finde ich ein passendes Bild für diese tragische Situation zwischen diesen beiden auf einander folgenden Generationen. Alberti unterstreicht, welche immense Bedeutung das für eine Gesellschaft hat.</p>
<h3>Wieso das Spüren so wichtig ist</h3>
<p>&#8222;Die Sprache der Seele will wiedergefunden, der innerseelische Krieg beendet werden“, schreibt Alberti (S. 12). Der Schlüssel dazu ist das Spüren können bzw. das-wieder-spüren können. Alberti unterstreicht, wie wichtig das ist: <em>&#8222;&#8230; Ohne selbst zu fühlen können wir nicht mitfühlen. Menschen, die sich selbst seelisch betäubt und innerlich leer erleben, können nur schwer spüren, was andere emotional bewegt.</em>&#8220; (S. 109).</p>
<p>Erst allmählich begreife ich, dass es genau das ist, was mich auf meinem inneren Weg führt. Da ist etwas in mir, das sich spürend, mitfühlend und &#8211; wissend &#8211; fortbewegt. Diese Etappe lehrte mich, dass dieses Wissen Generationen umfasst.</p>
<h3>Die Generationslast der Täterschaft wartet auf mich</h3>
<p>Jedenfalls bin ich sehr froh über die Verbindung, die ich zum Schicksal meiner Eltern gefunden habe. Andererseits schäme ich mich fast dafür. So, als sei es mir als Deutscher verboten, mich dem Opfersein der Elterngeneration mitfühlend zuzuwenden &#8211; ohne sofort zu unterstreichen, dass damit der Holocaust nicht relativiert werden soll. Es gibt da so etwas wie ein schlechtes Gewissen darüber, dass sich mein Mitgefühl zunächst den Menschen zugewandt hat, die mir am nächsten stehen. Dazu kann ich in diesem Moment nur sagen, das ist jetzt so.</p>
<p>Gleichzeitig bemerke ich Unruhe in meinem Inneren. Monatelang rumort es dort, und es wird immer deutlicher:   In meinem deutschen Erbe steckt noch mehr. Doch das, was gesehen werden will, muss sich seinen Weg noch bahnen.</p>
<p>Das, was in mir rumort, hat offensichtlich ein sehr heißes Eisen angefasst. Schlechte Laune und böse Vorahnungen kreisen dort, aber nichts wird greifbar. Damit ich das besser verstehen und damit umgehen kann,  braucht mein Verstand jedoch eine Möglichkeit, dieses Vage in Worte zu fassen. Gespräche mit zwei Menschen bahnen schließlich den Weg. Dieser führt mich an den Ort, wo in meinem Inneren Auschwitz ist.</p>
<h3><strong>Die bisherigen Etappen im Überblick</strong></h3>
<p>Entspannteres Deutschsein. Ein Reisebericht in Etappen: <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/entspannteres-deutschsein-ein-reisebericht/">Einleitung</a></p>
<p>Identität und Deutschsein: <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/identitaet-und-deutschsein/">Etappe 2</a></p>
<p>Deutschsein mit Composite Heritage erkunden:  <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/deutschsein-mit-composite-heritage-erkunden/">Etappe 2</a></p>
<p>Ankommen in der eigenen Geschichte: <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ankommen-in-der-eigenen-geschichte/">Etappe 3</a></p>
<h3>Literatur:</h3>
<p><em>Bettina Alberti/Anna Gamma</em>, Seelische Trümmer. Geboren in den 50er- und 60er-Jahren; die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas, 7. Aufl., München 2014.</p>
<p><em>Bessel A.</em> <em>van der Kolk</em>, Verkörperter Schrecken. Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann, 3. Auflage, Lichtenau Westf. 2016.</p>
<p>Die Geschichte eines Infanterieregimentes 1939-1945, herausgegeben von <em>W. Schmidt</em> 1961.</p>
<p>http://www.pesso-institut.de/ zur Pesso-Arbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Die Geschichte eines Infanterieregimentes 1939-1945, herausgegeben von <em>W. Schmidt</em> 1961.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[2]</a> Barbara Fischer-Bartelmann, Pesso-Therapeutin. Näheres zur Pesso-Strukturarbeit s. <a href="http://www.pesso-seminare.de/">www.pesso-seminare.de</a></p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[3]</a> <em>Bessel A.</em> <em>van der Kolk</em>, Verkörperter Schrecken. Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann, 3. Auflage, Lichtenau Westf. 2016.</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3"></a><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[</a><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">4]</a> S. dazu <em>Bettina Alberti/Anna Gamma</em>, Seelische Trümmer. Geboren in den 50er- und 60er-Jahren; die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas, 7. Aufl., München 2014, S. 10f:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/generationslast/">Generationslast aus der Geschichte &#8211; Etappe 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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		<title>Deutschsein mit Composite Heritage erkunden &#8211; Etappe 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 17:15:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschsein mit Composite Heritage erkunden Mein Deutschsein mit Composite Heritage erkunden - dazu bot mir ein Workshop1 einen ersten sicheren Raum. Voller Überraschung lernte ich vor allem meine Widerstände gegen diesen Teil meiner Identität kennen. Selbst-Konfrontation Es ist noch nicht so lange her, seit ich mich meinem Deutschsein zugewandt habe. Über fünfzig Jahre meines Lebens  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="western" lang="en-GB" style="text-align: left;" align="CENTER">Deutschsein mit Composite Heritage erkunden</h1>
<p lang="en-GB">Mein Deutschsein mit Composite Heritage erkunden &#8211; dazu bot mir ein Workshop<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote2sym" name="sdfootnote2anc"><sup>1</sup></a> einen ersten sicheren Raum. Voller Überraschung lernte ich vor allem meine Widerstände gegen diesen Teil meiner Identität kennen.</p>
<h2>Selbst-Konfrontation</h2>
<p lang="en-GB">Es ist noch nicht so lange her, seit ich mich meinem Deutschsein zugewandt habe. Über fünfzig Jahre meines Lebens habe ich ganz gut ohne diese Selbstreflexion verbracht. Aber dann war es wohl soweit.</p>
<h2>braucht</h2>
<p lang="en-GB">Eines Tages saß ich in einem Workshop weit weg von Zuhause in Bangladesch. Als Co-Leiterin begleitete ich meine indischen Kolleg*innen Khurshid Anwar und Shruti Chaturvedi in einem neuen Kursformat zur politischen Bildung. Ein wichtiges Element darin ist das Konzept des &#8222;Zusammengesetzten Erbes&#8220; (<a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/composite-heritage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Composite Heritage</a>). Dieses macht nachvollziehbar, wie viel Fremdes im eigenen Erbe steckt. Es öffnet überdies die Zugänge zum eigenen Erbe. Interessant für einen Vielvölkerstaat wie Indien, dachte ich. Da mir dieses Konzept in der Praxis selbst noch unbekannt war, war ich neugierig, die kommenden Kursinhalte mir mal anzuschauen.</p>
<h2>Sicherheit</h2>
<p lang="en-GB">Im Workshop saßen Menschen aus verschiedensten Ländern Südasiens. Die erste Frage lautete: Was ist typisch, allgemein zugänglich, weit verbreitet in Deiner Kultur? Schreib eine Liste! Die Teilnehmer*innen schrieben und schrieben.</p>
<p lang="en-GB">Auffordernd schauten Khurshid und Shruti auch mich an. Meine Ruhe war vorbei. Gänzlich unerwartet fand ich mich aus der Komfortzone meiner Moderationsrolle hinauskatapultiert in die Perspektive der Teilnehmerin:</p>
<p lang="en-GB"><i>Meine </i>Kultur? Typisch? Allgemein zugänglich? Weit verbreitet? Ich ahnte noch nicht, dass ich mit Composite Heritage mein Deutschsein erkunden würde.</p>
<h3>&#8222;Typisch deutsch?&#8230;&#8220;</h3>
<p lang="en-GB">Immerhin, meine Liste enthielt: Gartenzwerge, Bier trinken, immer meckern, eine gewisse Detailverliebtheit, vielleicht auch so Sachen wie Rentenversicherung oder Krankenversicherung.</p>
<p lang="en-GB">Eine weitere Frage stand auf einmal drohend im Raum: Womit verbinde ich mich positiv?</p>
<p lang="en-GB">Viel stand am Ende dieser der Übung nicht auf meinem Zettel, außer Bier trinken.</p>
<h3>Die Kraft der Widerstände</h3>
<p lang="en-GB">Interessant war jedoch eine Beobachtung, die ich an mir selber während dieser Übung machte: Sie war ungemein anstrengend. Daran erkannte ich die Kraft der inneren Widerstände. Als ob jemand mit aller Gewalt eine Türe verschlossen halten will. Im Unterschied zu allen anderen Teilnehmer*innen war es für mich eben nicht normal und einfach, ein paar Dinge aufzuschreiben, die ich in meiner typisch deutschen Heimat gut fand. Zu allem, was mir einfiel, gesellte sich sofort ein großes ABER. Selten habe ich mich so unentspannt gefühlt.</p>
<p lang="en-GB">Immerhin lernte ich einige meiner Ablenkungsstrategien kennen.  Schließlich hatte ich doch so einen schönen EU-Pass. Die EU hatte in diesem Jahr den Friedensnobelpreis bekommen!</p>
<h2><b>und Wertschätzung</b></h2>
<p>Immerhin gab mir der Workshop einen ganz ganz sicheren Raum. Die wertschätzende und zugewandte Haltung von Khurshid und Shruti, unseren Trainern, war felsenfest. Hier konnte sich alles zeigen &#8211; oder auch nicht &#8211; und das war in Ordnung so.</p>
<h3>Kraft zur Selbstkonfrontation</h3>
<p lang="en-GB">Heute weiß ich, was damals geschah. Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung belegen nämlich, welche Bedeutung Sicherheit und Wertschätzung haben, wenn es darum geht, sich mit negativen Erfahrungen zu konfrontieren. Denn es gibt im Gehirn einen Teil, der dafür zuständig ist, Unangenehmes an sich heran zu lassen. Das macht er aber wirklich nur dann, wenn er sich sicher und angenommen fühlt. Und wenn er sich angesprochen fühlt, wenn also das Ganze irgendwie interessant oder lohnenswert erscheint. Ansonsten macht er dicht.</p>
<h4>Sinn der Selbstkonfrontation</h4>
<p lang="en-GB">Man kann sich natürlich fragen, warum dieser Gehirnteil sich das antut: Was soll gut daran sein, unangenehme Erfahrungen mal wirklich an sich ranzulassen? Was &#8211; außer blöden Gefühlen über sich selber &#8211;  soll daraus Gutes entstehen?<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>2</sup></a>.</p>
<h4><b>Ein erster sicherer Ort&#8230;</b></h4>
<p lang="en-GB">Im Rahmen dieses Workshops eröffnete sich damals dieser innere Raum, ohne dass ich diese Zusammenhänge mit der Hirnforschung bereits gekannt hätte. Ich war neugierig genug, mich überhaupt auf die Fragestellung einzulassen. Zwischen Khurshid, Shruti und mir war Vertrauen genug, um sicher darauf zu setzen, dass aus dieser Übung etwas Sinnvolles für mich herauskommen würde.</p>
<h4>&#8230; um all den inneren Stimmen ein Ohr zu schenken</h4>
<p>Und so hörte ich dort erst einmal meinen inneren Widerständen zu. Die sagten mir zu meiner Identität als Deutsche Sätze wie:</p>
<p lang="en-GB">&#8222;Da ist nichts zu holen. Diese Identität steht in Deinem Pass, aber sonst fühlt die sich nur schlecht an.&#8220;</p>
<p lang="en-GB">Überrascht nahm ich aber auch erstmals etwas Anderes wahr. Da war etwas, das sich zum Beispiel danach sehnte, diese schönen Volkslieder zu singen!</p>
<p lang="en-GB">Daraufhin meldete sich sofort eine mir sehr vertraute innere Stimme und verkündete: &#8222;Wenn die Schiffe unter der Loreley durchfahren und alle das Lied von der Loreley mitsingen, dann muss ich kotzen.&#8220; Bilder vom Bund Deutscher Mädel schossen mir durch den Kopf, verschlossen den Mund und schnürten die Kehle zu.</p>
<p lang="en-GB">Gleich diese erste Übung konfrontierte mich also mit einem sehr ambivalenten kulturellen gesellschaftlichen Erbe.  Zunächst verwundert, aber dann immer nachvollziehbarer verstand ich meine Verkrampfung, sobald ich die Übungen auf mich selber bezog. In Bezug auf das, was das kulturelle Erbe meiner Gesellschaft ausmachte, fiel mir zuerst nichts ein, mit dem ich mich freiwillig verbinden wollte.</p>
<p lang="en-GB">Allmählich verstand ich, warum dieses Thema über Jahrzehnte randständig geblieben war. Denn im Vergleich mit den anderen Teilnehmer*innen fühlte ich mich  in meinem gesellschaftlichen Erbe ziemlich unbehaust. Mir war immer schon klar, dass ich mich nicht davor drücken konnte &#8211; aber mich damit  freiwillig und dann auch noch positiv verbinden? Nie im Leben!</p>
<p>In der Rückschau weiß ich, dass es diese Sehnsucht war, die mich seitdem über Jahre hat auf der Fährte bleiben lassen. Sie tauchte hier zum ersten Mal auf, als ich mit Composite Heritage mein Deutschsein zu erkunden begann.</p>
<p lang="en-GB">Zum Glück ging der Workshop noch weiter. In ihm konnte ich die so negativen Erfahrungsspuren meiner Gesellschaft in meinen eigenen Innenleben immer besser verstehen.</p>
<h3>Mit Composite Heritage den Wandel von Identitäten verstehen</h3>
<p lang="en-GB">Das Interessante an dem Konzept des Composite Heritage ist, dass es den einzelnen Menschen in den Kontext seiner Gesellschaft stellt. In diesem gesellschaftlichen Kontext ist der Mensch nicht allein,  und im Austausch mit anderen bildet und verändert sich gesellschaftliches Erbe. Ein ganz normaler Vorgang also.</p>
<h4>Composite Heritage als kontinuierlicher Austausch zwischen Menschen</h4>
<p lang="en-GB">Kulturelle Güter entstehen, wandeln sich und vergehen. Wie ist es mit den Dingen, die heute normal sind? Ich kann mich gut an den Kampf um die erste Jeans erinnern. Mädchen gehen nicht mit Hosen in die Schule&#8230;. Nur ein kleines banales Beispiel. Aber dieses Erbe verbindet Menschen, obwohl &#8211; oder gerade weil &#8211; sie verschieden sind und es sein dürfen ohne dabei auf- oder abgewertet zu werden.</p>
<h3>Composite Heritage kann Menschen verbinden oder trennen</h3>
<p>Hochspannend und sehr politisch wurde es, als wir lernten, dass mit kulturellen Gütern und Werten Politik gemacht und Macht ausgeübt wird. Hier wurde es auf einmal &#8222;ganz heiß&#8220;.</p>
<p>Im indischen Kontext ist zum Beispiel die Kaste ein traditionelles Gut, das bis heute die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen berührt &#8211; gewollt oder ungewollt. Immer schwerer leidet heute die indische Gesellschaft unter der Rangordnung, die damit verbunden ist. Sie teilt Menschen in höhere und niedere Gruppen ein. Lebenschancen werden verteilt, ohne dass ein Mensch irgendeinen Einfluss darauf hat, einfach dadurch, in welche Kaste er oder sie hineingeboren wird. Wir untersuchten außerdem Begriffe wie Glauben, Wahrheit, Gott und fanden heraus: all das gehört zu unserem gemeinsam geteilten Erbe. All das teilen Menschen mit einander. Aber nur solange, wie es unterschiedliche Deutungen geben darf.</p>
<p>In dem Moment, wenn &#8222;<em>ein</em> Gott&#8220;, &#8222;<em>eine</em> Wahrheit&#8220;, &#8222;<em>ein</em> Glaube&#8220; ins Spiel kommt, wird aus dem verbindenden Erbe ein trennendes. Wird aus dem positiven ein negatives Composite Heritage.</p>
<h4>Richtiges und falsches Erbe &#8211; eine Machtfrage</h4>
<p lang="en-GB">In dem Moment, in dem mächtige Meinungsmacher sich kultureller Güter bemächtigen, kann es gefährlich werden. Es wird gefährlich für das friedliche Miteinander und den Austausch verschiedener Menschen. Darum ist es so wichtig, welche Sprache Menschen in verantwortlichen Positionen gebrauchen. Sie stiften damit im Geiste Verbindung oder Spaltung. Im Inneren der Menschen, zu denen sie sprechen, stiften sie Beruhigung oder Aufruhr. Sie bringen Menschen dazu, mit einander auszukommen oder gegen einander in Stellung zu gehen. Mit der Sprache der Mächtigen fängt dieses Spiel an.</p>
<h4>Mobilisierung von Identitäten durch Mächtige</h4>
<p lang="en-GB">Der Mechanismus, der dann aktiviert wird, ist eigentlich immer derselbe: Sobald ein Kulturgut nur einer Gruppe zugeschrieben und anderen abgesprochen wird, werden Zugehörigkeit oder Ausschluss konstruiert. &#8222;Die Juden&#8220; sind dann &#8222;Anti-Deutsche&#8220;; Deutsche mit anderen Meinungen sind dann &#8222;Volksverräter&#8220;. Kritiker am eingefahrenen Politikbetrieb sind dann &#8222;Demokratiefeinde&#8220;. Wer sich überhaupt mit seiner deutschen Identität beschäftigt, ist &#8222;rechts&#8220;. Es geht in alle Richtungen, und immer geht es um die Deutungshoheit, wer &#8222;die eine Wahrheit&#8220; hat in Bezug auf die &#8222;<em>richtige</em> Demokratie&#8220;, das &#8222;<em>richtige</em> Volk&#8220;, das &#8222;<em>wahre</em> Deutschsein&#8220; und so weiter in alle Ewigkeit.</p>
<h4><b>Kultur, Macht und ihr Missbrauch: Die Narben in der Gesellschaft</b></h4>
<p lang="en-GB">Wir verstanden diese Mechanismen immer genauer. Dabei lernten wir, hinter die Kulissen von Konflikten über Identitäten zu schauen. Es gibt immer eine Wahl: Verbindet ein bestimmtes Kulturgut Menschen oder trennt es sie? Wer sorgt dafür? Welche Interessen sind damit verbunden? Welche Macht wird dafür genutzt? Für wessen Interessen wird meine Identität in Gefahr gebracht &#8211; entweder real oder angeblich? Und: Wem nützt das?</p>
<h4>Kultur, Macht und Missbrauch: Die Narben in den Menschen</h4>
<p lang="en-GB">Wir wurden auch in die eigenen Innenwelten geführt und manche berichteten von ihren Erinnerungen, zu denen sie in einer Übung geführt worden waren. Sie berichteten von den tiefen Spuren, die ihre persönlichen Erfahrungen von Zugehörigkeit und Ausschluss, von Höherrangigkeit oder Demütigung in ihnen hinterlassen hatten. Der zuvor innere und vermeintlich individuelle Konflikt fand nun aber auf einmal seinen Platz als Teil eines größeren Geschehens. Akteure, ihre Interessen und Durchsetzungsmacht traten  aus dem bisherigen Nebel sichtbar hervor. Wir lernten, wir sind Teil eines Spieles, das andere auf Kosten unserer Integrität spielen. Das ist bisweilen traurig, weil klar wird, wie viele verpasste Lebenschancen diesem Machtpoker zum Opfer gefallen sind. Das ist aber auch entlastend, weil wir lernten, Verantwortungen zu erkennen, die auf anderen Ebenen gesellschaftlicher Macht und bei anderen Akteuren liegen. Und auch hier wieder zeigte es sich, dass die in diesem bislang inneren Konflikt gebundene Energie nun frei geworden war. Frei für ein klares gesellschaftlichen Auftreten und sich Positionieren interessanterweise. So, als wäre man selber als selbstbestimmter Akteur auf der gesellschaftlichen Bühne aufgetaucht.</p>
<h3>Sich mit Deutschsein neu verbinden wollen</h3>
<p lang="en-GB">Und dann kam der Punkt im Workshop, wo alle, die wollten,  etwas aus ihrem eigenen kulturellen Erbe beitragen konnten. Einfach so, just for fun. Dafür gab es einen halben Tag Zeit zur Vorbereitung. Am Nachmittag wurden wir Zeugen beeindruckender Darbietungen von Lyrik, dem Schauspiel historischer Szenen, sportlichen Spielen, Gedichten und Liedern. In ihnen verkörperte sich, was man beisteuern wollte vom  eigenen Kulturgut. Ich zaudere bis zum Schluss. Dann werfe ich mein Herz über den Zaun und singe mit zittriger Stimme das Lied von der Loreley.</p>
<h4>Es gibt kein Zurück mehr&#8230;</h4>
<p lang="en-GB">Seitdem weiß ich, wie ich anfangen kann, um mir nach und nach einen Zugang zu meiner deutschen Identität zu bahnen. Dabei ist mir klar, dass meine Identität als Deutsche verschiedenste Facetten haben wird. Die Erfahrung dieses Workshops ist,  dass es auf die Dauer aus dieser Nummer für mich kein Raushalten mehr geben wird. Zu viel Energie ist hier gebunden in einem Zustand von Hin- und Hergerissen-Sein. Diese Energie will ich wiederhaben.</p>
<h4>Fragen für die Reise</h4>
<p lang="en-GB">Ich habe die emotional-physische Kraft der Widerstände kennen gelernt und frage mich: Was muss hier mit aller Macht davor bewahrt werden, wahrgenommen zu werden? Was darf auf keinen Fall gespürt und gefühlt werden? Überdies habe ich ebenfalls wahrgenommen, dass es jenseits der Widerstände ein Verlangen, ein Sehnen gibt, sich zu verbinden!  Womit?!</p>
<p>Diese Fragen traten dann in mir eine lange Reise nach innen an. Ungelogen &#8211; erst vier Jahre später nahm ich den Faden wieder auf. In der Zwischenzeit bereitete sich eine erste grundlegende Frage in mir vor: Wer ist meine Gemeinschaft? Wer gehört zu mir?</p>
<h3>Handwerkszeug für die Etappe 3</h3>
<p>Überdies lernte ich ein überaus brauchbares Handwerkszeug kennen, das es mir ermöglichte, diesen inneren Dialog sehr gezielt zu führen. Mit dem <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/">Inneren Familiensystem</a> war es möglich, mit den Widerständen und der Sehnsucht ins Gespräch zu kommen. Und all dem, was sie im Gepäck hatten.</p>
<p>Und so war irgendwann alles bereit für die Etappe 3: Ein erstes <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ankommen-in-der-eigenen-geschichte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ankommen in der eigenen Geschichte</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die bisherigen Etappen im Überblick</h3>
<p><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/entspannteres-deutschsein-ein-reisebericht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einleitung</a>: Entspannteres Deutschsein. Ein Reisebericht in Etappen</p>
<p><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/identitaet-und-deutschsein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Etappe 1</a>: Identität und Deutschsein</p>
<p><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/deutschsein-mit-composite-heritage-erkunden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Etappe 2:</a> Deutschsein mit Composite Heritage erkunden</p>
<p><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ankommen-in-der-eigenen-geschichte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Etappe 3:</a> Ankommen in der eigenen Geschichte</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="sdfootnote1">
<p><span style="font-size: small;"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a> </span><span lang="de-DE"><i>Khurshid</i></span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Anwar</i></span><span lang="de-DE">, Composite Heritage for Peace, Harmony and Democracy. Training Handbook for Trainers and Activists, New Delhi 2007; kurz: </span><span lang="de-DE"><i>Shruti </i></span><span lang="de-DE"><i>Chaturvedi</i></span><span lang="de-DE">, Composite Heritage. Concept Note</span><span lang="de-DE">.</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p><span style="font-size: small;"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote2anc" name="sdfootnote2sym">2</a> </span><span lang="de-DE">Hierzu erhellend und praktisch:</span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Maja</i></span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Storch/Julius</i></span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Kuhl</i></span><span lang="de-DE">, Die Kraft aus dem Selbst. Sieben PsychoGyms für das Unbewusste, 3. unveränderte, Bern 2017, S. 74f. und 249ff.</span></p>
</div>
<p>Literatur:</p>
<p><span lang="de-DE"><i>Khurshid</i></span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Anwar</i></span><span lang="de-DE">, Composite Heritage for Peace, Harmony and Democracy. Training Handbook for Trainers and Activists, New Delhi 2007.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><i>Shruti </i></span><span lang="de-DE"><i>Chaturvedi</i></span><span lang="de-DE">, Composite Heritage. Concept Note,</span><span lang="de-DE"> 2018.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><i>Maja</i></span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Storch/Julius</i></span><span style="font-size: small;"> </span><span lang="de-DE"><i>Kuhl</i></span><span lang="de-DE">, Die Kraft aus dem Selbst. Sieben PsychoGyms für das Unbewusste, 3. unveränderte, Bern 2017.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/deutschsein-mit-composite-heritage-erkunden/">Deutschsein mit Composite Heritage erkunden &#8211; Etappe 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum nicht immer souverän?</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/warum-nicht-immer-souveraen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem nach Richard Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Souveränität]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wäre nicht gerne immer souverän? Darauf hat das Konzept des inneren Familiensystems interessante Antworten. Auf einmal wird verständlich, wieso man sich in manchen Situationen wie in einem Korsett fühlt. Oder sich in anderen eher wie ein kleines Kind vorkommt. Statt weiter genervt zu sein, wird man eher neugierig, die eigene innere Landschaft kennen zu lernen. Und die vielen Typen, die man selber ist. Zu alldem kommt hinzu, dass es eine gute Perspektive gibt. Ja, es ist möglich, in diese innere Welt mehr Souveränität zu bringen und diese auch nach außen strahlen zu lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/warum-nicht-immer-souveraen/">Warum nicht immer souverän?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Warum nicht immer souverän?</h1>
<h3>Was steht zwischen mir und diesem Wunsch?</h3>
<h4>Ich wäre gerne souverän, und es ist schön, wenn ich mich so erleben kann</h4>
<ul>
<li>Aber ich bin&#8217;s nicht immer.</li>
<li>Je nach Situation erlebe ich mich sehr unterschiedlich.</li>
<li>Manchmal komme ich mir eher vor wie ein kleines Kind oder wie nicht ganz erwachsen.</li>
<li>Oder ich erlebe mich in einem selbst gezimmerten Korsett.</li>
<li>Was ist das denn?</li>
</ul>
<p>Wer oder was in mir nimmt dann das Heft in die Hand?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Im Konzept des inneren Familiensystems gibt es dafür eine klare Antwort</h4>
<p>Darum wird es in dieser Veranstaltung gehen.</p>
<ul>
<li>Wer manchmal das Heft in die Hand nimmt.</li>
<li>Wie sich dies Aspekte meiner Persönlichkeit herausgebildet haben und warum.</li>
<li>Was sie damit bezwecken und warum sie sich nicht einfach ändern oder mich in Ruhe lassen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum nicht immer souverän? Wie komme ich zu mehr Souveränität?</h3>
<p>Das ist natürlich die Gretchenfrage.</p>
<p>Muss ich mich auf Dauer damit abfinden, dass ich so wenig souverän bin?</p>
<p>Für mehr Souveränität gibt es im Konzept des inneren Familiensystems einen Weg.</p>
<p>Der wird in dieser Veranstaltung vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wenn Sie dann neugierig geworden sind &#8211; auf sich selber und die Vielfalt Ihrer Innenwelt &#8211; dann &#8230;</p>
<p>&#8230;.tja, das erfahren nur die, die am 22.4.2021 beim online &#8211; Gespräch in der Stube dabei sein werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konzept des ifs</a> begeistert mich, weil es einfach zu verstehen ist, viel erklärt und schnell wirkt. Es ist integer. Es funktioniert nur als wahrhaft authentisches inneres Gespräch. Die <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veränderung bleibt</a>. Das ist meine Erfahrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h5>&#8222;Gespräche in der Stube&#8220; &#8211; bis zum Sommer online.</h5>
<p>&#8230;die Veranstaltungsreihe für den Austausch im kleinen Kreis. Für Veranstaltungen dieser Reihe ist immer eine Voranmeldung erforderlich unter: info@dr-barbara-mueller.com oder telefonisch: 06543-980096 (AB)</p>
<p><!-- .tribe-events-single-event-description --></p>
<div class="tribe-events-cal-links"><a class="tribe-events-gcal tribe-events-button" title="Zurück zur Veranstaltungsübersicht" href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltungen/list/">Zurück zur Veranstaltungsübersicht</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/warum-nicht-immer-souveraen/">Warum nicht immer souverän?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich sollte was ändern&#8230;</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/ich-sollte-was-aendern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem nach Richard Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[resigniert]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Ich bin mit mir unzufrieden und sollte was ändern." Das empfinden viele Menschen über sich. Sie hören von guten Erfahrungen, die andere gemacht haben. "Das schaffe ich bestimmt nicht", sagen sie sich dann. Oder: "Dazu bin ich bestimmt zu blöd." Mit dieser inneren Einstellung sind sie jedoch genau richtig bei dieser Veranstaltung. Hier gibt es einen ersten Überblick in ein Konzept, bei dem man auch mit solch selbstkritischen Einstellungen gut aufgehoben ist. Also, warum nicht mit allen Zweifeln einmal vorbei schauen und sich erzählen lassen, wie die Innenwelt im ifs aussieht?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/ich-sollte-was-aendern/">Ich sollte was ändern&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Ich sollte was ändern&#8230;</h1>
<h3><b>&#8230;aber schaffe ich das, bin ich nicht zu blöd?&#8220; </b></h3>
<h4>Im inneren Familiensystem (ifs) sind die Resignierten und Selbstkritischen willkommen</h4>
<p>&#8222;Ich bin mit mir unzufrieden und sollte was ändern.&#8220; Das empfinden viele Menschen über sich.</p>
<p>Dann hören sie von guten Erfahrungen, die andere gemacht haben.</p>
<p>&#8222;Das schaffe ich bestimmt nicht&#8220;, sagen sie sich dann. Oder: &#8222;Dazu bin ich bestimmt zu blöd.&#8220;</p>
<h4>In der Innenwelt ist Platz für alle, auch die Zaudernden und Verzagten</h4>
<p>Es ist sehr entlastend zu erfahren, dass genau diese Facetten der Persönlichkeit im Konzept des inneren Familiensystems (ifs) einen wichtigen Platz einnehmen.</p>
<ul>
<li>Denn auch sie sind Facetten unserer Persönlichkeit mit ihrer eigenen Daseinsberechtigung.</li>
<li>In der Innenwelt ist Platz für alle verschiedenen Facetten.</li>
</ul>
<p>Wie im Konzept des ifs diese Innenwelt aussieht, darum geht es in der Veranstaltung.</p>
<ul>
<li>Sie gibt erst einmal einen Überblick.</li>
<li>Denn alle Konzepte, die sich mit dem Innenleben von Menschen beschäftigen, haben da ihre eigene innere Ordnung.</li>
</ul>
<h4>Das innere Chaos ordnet sich</h4>
<p>Was bislang als ein inneres Stimmenchaos erklang, erhält nun &#8211; wie in einem Chor &#8211; einen Ort, wo die einzelne Stimme jeweils hingehört.</p>
<ul>
<li>Es ist interessant zu sehen, dass es da auch einen Dirigenten oder eine Chorleiterin gibt.</li>
<li>Und warum sie eben manchmal nicht zu hören ist.</li>
<li>Es erklärt sich auch, woher die resignierten, zaudernden oder selbstkritischen Töne kommen.</li>
</ul>
<p>Wenn diese jetzt doch mal wissen möchten, wo ihr Platz im Chor der Innenwelt ist &#8211; dann müssen Sie halt mal kommen.</p>
<h4>Eine Einladung an die resignierten, zaudernden und selbstkritischen Töne und Stimmen!</h4>
<p>Wenn Sie eigentlich neugierig sind, aber die zaudernden Stimmen zu laut, dann können Sie denen zurufen: &#8222;Habt Mut und schaut mal, ob das nicht ein Raum ist, in dem auch Ihr gut sein könnt!&#8220;</p>
<p>Und wenn Sie wissen wollen, wie sich das nachher anfühlt, dann müssen Sie das erleben.</p>
<p>Live und in Farbe am 16.9. 2021 um 19:30  Uhr im Alten Amt in Büchenbeuren &#8211; oder online, je nach Pandemielage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich freue mich auf alle, die bei diesem &#8222;Gespräch in der Stube&#8220; mehr über ihre Innenwelt im Konzept des ifs erfahren wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konzept des ifs</a> begeistert mich, weil es einfach zu verstehen ist, viel erklärt und schnell wirkt. Es ist integer. Es funktioniert nur als wahrhaft authentisches inneres Gespräch. Die <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veränderung bleibt</a>. Das ist meine Erfahrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8222;Gespräche in der Stube&#8220; &#8211; derzeit online oder im Alten Amt in Büchenbeuren</h3>
<p>&#8230;die Veranstaltungsreihe für den Austausch im kleinen Kreis. Für Veranstaltungen dieser Reihe ist immer eine Voranmeldung erforderlich unter: info@dr-barbara-mueller.com oder telefonisch: 06543-980096 (AB).</p>
<p><!-- .tribe-events-single-event-description --></p>
<div class="tribe-events-cal-links"><a class="tribe-events-gcal tribe-events-button" title="Zurück zur Veranstaltungsübersicht" href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltungen/list/">Zurück zur Veranstaltungsübersicht</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/ich-sollte-was-aendern/">Ich sollte was ändern&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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		<title>Das Selbst im ifs</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/das-selbst-im-ifs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 18:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem nach Richard Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dr-barbara-mueller.com/?post_type=tribe_events&#038;p=2701</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Selbst, das "bin ich, wenn ich ganz bei mir bin".<br />
Aber warum ist meine innere Ruhe immer dann weg, wenn ich sie am dringendsten brauche?!<br />
Warum das so ist, wird in der Veranstaltung erläutert.<br />
Im Konzept des inneren Familiensystems ist das Selbst ein manchmal verborgener Ort.<br />
Doch immer gibt es Wege dorthin, und das ist die gute Nachricht.<br />
Denn selbst in schwierigen Situationen ist das Selbst da, und ich kann wieder Kontakt aufnehmen.<br />
Zu mir selbst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/das-selbst-im-ifs/">Das Selbst im ifs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Das Selbst im ifs</h1>
<h3><b>„Warum ist meine innere Ruhe immer dann weg, wenn ich sie brauche!?“ </b></h3>
<p>Das Selbst, das &#8222;bin ich, <strong>wenn ich ganz bei mir bin</strong>&#8222;.</p>
<p>Schade nur, dass es anscheinend <strong>weg</strong> ist, wenn man es in den Turbulenzen des Lebens braucht.</p>
<p><strong>Warum</strong> das so ist, wird in der Veranstaltung erläutert, denn das Selbst im ifs ist ein manchmal verborgener Ort. Und: <strong>das Selbst ist immer da</strong>. ABER WO???</p>
<p>Im ifs wird immer geschaut, im Kontakt mit dem Selbst zu bleiben. Auch das ist etwas, was wir alle kennen und selber tun.</p>
<p>Nun wird klar, <strong>wie das alles mit einander zusammenhängt.</strong></p>
<h3><b><i>Infos und Übungen zum Selbst im ifs</i></b></h3>
<h4>Zu mir selber kommen</h4>
<p>Zu sich selber kommen &#8211; das kennen wir alle. Dann bin ich <strong>&#8222;bei mir&#8220;</strong>. Einige sagen, das bin dann &#8222;ich&#8220;. Dort, wo ich dann bin, ist <strong>die tiefste Ruhe</strong>, die ich in mir spüren kann. <strong>Genau</strong> darum geht es. Um diesen Ort.</p>
<p>Das ist der Ort, von dem aus der innere Dialog geführt wird. Von dem aus die Welt ertragen werden kann,  getragen und gehalten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich dachte immer, am Ende eines <strong>Meditationslebens</strong> käme ich dahin.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Was in <strong>meinem Fall hieß: niemals</strong>, denn Meditieren ist <strong>nicht mein</strong> Weg zu diesem Ort.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich wusste nicht, dass ich diesen <strong>Ort immer in mir</strong> und bei mir habe.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Auch wenn ich ihn <strong>überhaupt nicht spüre</strong>.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Und auch <strong>keinen Zugang</strong> zu ihm habe.</p>
<p>Weil <strong>andere Aspekte meiner Persönlichkeit</strong> gerade meinen, sie müssten mich retten oder sonstwas.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Weil sie denken, <strong>sie</strong> sind für mich verantwortlich.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Weil sie diesen Ort auch nicht spüren.</p>
<p>Und dann passiert genau dieses:</p>
<h4>Zu blöd, dass meine Ruhe immer dann weg ist, wenn ich sie am nötigsten brauche</h4>
<p>Im ifs verstehen wir, <strong>warum</strong> das so ist. Warum es sich so bescheuert anfühlt.</p>
<p>Da wir aber nun wissen, dass das Selbst, dieser innere Ort, tatsächlich immer da ist, machen wir uns auf den Weg dorthin und lernen:</p>
<h4>Wie wir uns immer wieder mit diesem Ort verbinden</h4>
<p>Dabei reicht ein bisschen Kontakt, um einen Unterschied zu machen. Und um wieder &#8222;zu mir&#8220; zu kommen.</p>
<p>So, jetzt habe ich schon ganz viel verraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr gibt es aber erst am <strong>10.2.2022</strong> in Büchenbeuren.</p>
<p>Ich freue mich auf alle, die bei diesem &#8222;Gespräch in der Stube&#8220; mehr über das Selbst im ifs erfahren wollen .</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konzept des ifs</a> begeistert mich, weil es einfach zu verstehen ist, viel erklärt und schnell wirkt. Es ist integer. Es funktioniert nur als wahrhaft authentisches inneres Gespräch. Die <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veränderung bleibt</a>. Das ist meine Erfahrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8222;Gespräche in der Stube&#8220;</h3>
<p>&#8230;die Veranstaltungsreihe für den Austausch im kleinen Kreis. Für Veranstaltungen dieser Reihe ist immer eine Voranmeldung erforderlich unter: info@dr-barbara-mueller.com oder telefonisch: 06543-980096 (AB).</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/veranstaltung/das-selbst-im-ifs/">Das Selbst im ifs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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		<title>ifs &#8211; Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 10:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem nach Richard Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[respektvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[selbstbestimmt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich frage mich oft, was macht ifs so besonders? Drei Buchstaben, die keiner kennt. Ifs - inneres Familiensystem nach Richard Schwartz - auch so ein Spezialitstenbegriff. Klartext: in meiner Innenwelt hat es mir Überblick und Klarheit verschafft. Es hat mir einen Weg gezeigt, mein inneres Ungleichgewicht wieder in die Balance zu bringen. Weil ich jetzt weiß, was los ist, und vor allem: WAS ICH TUN KANN.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/">ifs &#8211; Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Was bei ifs besonders ist&#8230;</h1>
<h3>und weshalb es das Beste ist, was mir über den Weg gelaufen ist&#8230;</h3>
<h4>Ein typisches Beispiel aus meinem Leben</h4>
<p>In einer Auseinandersetzung merke ich auf einmal, dass ich <strong>emotional</strong> werde. <strong>Irgendwas</strong> regt mich auf, trifft mich. Irgendwas springt in mir an. Meine <strong>Gelassenheit</strong> ist dahin. Meine beste Fähigkeit, souverän in der Situation <strong>für mich zu sorgen</strong> und <strong>für meine Anliegen</strong> einzutreten, ist im Eimer.</p>
<h4>Früher&#8230;vor ifs</h4>
<p>Früher habe ich versucht, mich &#8222;<strong>im Griff</strong>&#8220; zu behalten. Besser (schlechter) noch, solche Situationen ganz zu vermeiden.  Oder ich habe versucht, den anderen besser und schneller<strong> zu treffen</strong> als er oder sie mich.</p>
<p>Nachträglich habe ich mich für meine Reaktion <strong>selber fertig</strong> gemacht.</p>
<p>Und dafür, dass ich so wenig <strong>souverän</strong> geblieben bin.</p>
<p>Ich bekam <strong>Angst</strong> vor der nächsten ähnlichen Situation.</p>
<h4>Wenn mich heute etwas trifft,</h4>
<p>weiß ich, dass die <strong>Ursache</strong> genau dafür in mir liegt.</p>
<p>Ich kann sie <strong>herausfinden</strong>.</p>
<p>Ich bin diesem Geschehen <strong>nicht mehr ausgeliefert</strong>.</p>
<h4>Noch besser! Durch ifs habe ich begriffen:</h4>
<p>Es ist <strong>veränderbar</strong>.</p>
<p><strong>Ich kann</strong> etwas dafür tun.</p>
<p>Und <strong>verstehe</strong> die Zusammenhänge.</p>
<p>Ich <strong>kapiere</strong>, was in mir passiert.</p>
<p>Und kann die Steuerung <strong>zurückgewinnen</strong>.</p>
<p>Das <strong>entlastet</strong> mich sehr.</p>
<h3>Und weshalb das immer noch nicht alles ist</h3>
<p>Seit ich diesen Weg vor vier Jahren kennen lernte, <strong>begleitet mich</strong> ifs fast tagtäglich. Ich <strong>bearbeite meine eigenen Probleme</strong> auf diese Weise. In viele <strong>Beratungen</strong> fließt ifs ein oder ist die bevorzugte Methode.</p>
<p>Und das <strong>Allerbeste</strong> ist: Wenn ich einmal mit einem Thema durch bin, <strong>regt es mich nie wieder auf!</strong></p>
<p>Ich springe einfach <strong>nicht mehr</strong> darauf an.</p>
<h3>Was ifs ist und wie man es macht</h3>
<p>Ich rede von der Arbeit mit <strong>inneren Persönlichkeitsanteilen</strong>, kurz genannt i-f-s &#8211; &#8222;inneres Familiensystem&#8220; nach R. Schwartz. Sie geschieht auf heilsame Weise durch die &#8222;Reisen in die Innenwelt&#8220;. Wem man dort begegnet, das habe ich bereits andernorts kurz beschrieben. Und dann <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bricht auf einmal Frieden aus!</a></p>
<h3>Deshalb muss ifs unter die Leute</h3>
<p>Das ist ja schon klar: Weil es so ein <strong>heilsamer, selbstbestimmter</strong> Weg ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Unbedingt lesenswerte Bücher zum Thema</h3>
<p>Thomas Dietz/Ingeborg Dietz, Selbst in Führung. Achtsam die Innenwelt meistern. Wege zur Selbstführung in Coaching und Selbst-Coaching, Paderborn 2012.</p>
<p>Jay Earley, Meine innere Welt verstehen. Selbsttherapie mit Persönlichkeitsanteilen, München 2014.</p>
<p>Jay Earley/Bonnie Weiss, Befreiung vom Inneren Kritiker. Konstruktive innere Dialoge führen ; systemische Therapie mit der inneren Familie (Reihe aktive Lebensgestaltung : Innere Versöhnung), Paderborn 2015.</p>
<p>Tom Holmes/Lauri Holmes, Reisen in die Innenwelt. Systemische Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, 7. Auflage, München 2010.</p>
<p>Richard C. Schwartz, IFS Das System der Inneren Familie. Ein Weg zu mehr Selbstführung, Norderstedt 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/">ifs &#8211; Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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		<title>Frieden im inneren Familiensystem</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Gehinforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
		<category><![CDATA[respektvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frieden bricht aus... - im Inneren Familiensystem Vom Chaos... In diesem Blog geht es um lauter interessante Leute. Die sind alle in meinem Kopf und in meinem Körper. Sie gehören zu meinem inneren Familiensystem. Manche haben dauernd was zu meckern. Andere hetzen mich von einem Termin zum nächsten - Hauptsache es wird was geschafft. Aber  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/">Frieden im inneren Familiensystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Frieden bricht aus&#8230;</strong></h1>
<h3><strong>&#8211; im <em>Inneren Familiensystem</em></strong></h3>
<h4>Vom Chaos&#8230;</h4>
<p>In diesem Blog geht es um <strong>lauter interessante Leute</strong>. Die sind alle in meinem Kopf und in meinem Körper. Sie gehören zu meinem <strong>inneren Familiensystem</strong>. Manche haben <strong>dauernd was zu meckern</strong>. Andere <strong>hetzen</strong> mich von einem Termin zum nächsten &#8211; Hauptsache es wird was geschafft. Aber gelobt wird eigentlich nie&#8230; Manche sind manchmal <strong>richtig sauer</strong> und dann total fies zu anderen. Manche anderen <strong>hocken in meinem Keller</strong> und trauen sich nicht raus. Zum Glück habe ich mit all denen (die ich bislang kennen gelernt habe) meinen Frieden machen können! Wie das?</p>
<h4>&#8230;zum heilsamen inneren Gespräch</h4>
<p>Ich habe was über sie <strong>verstanden</strong>. Warum sie da sind und <strong>warum sie das machen</strong>, was sie machen. Warum sie manchmal so völlig bescheuerte Ansichten haben und woher das kommt. Und dass sie ALLE, JA! tatsächlich <strong>ALLE etwas Gutes</strong> in meinem Leben wollen. Seitdem herrscht Frieden. Und wenn sich noch jemand meldet, dann reden wir. Ich <strong>weiß jetzt wie</strong> ich das tun muss. Damit es funktioniert und damit Vertrauen entstehen kann. Zwischen dem und mir.</p>
<h4><strong>Innere Antreiber und Kritiker sorgsam erforschen</strong></h4>
<p>Viele Menschen wünschen sich, <strong>einengenden Mustern</strong> und Reaktionsweisen zu entkommen. Sie haben genug von abwertenden Dialogen oder <strong>kritischen Monologen</strong> in ihrem Inneren. Doch wie kann das gehen? Ein heilender, helfender Ansatz handelt vom <strong><em>Inneren Familiensystem</em></strong> (ifs). Der Familientherapeut und Systemiker Richard Schwartz hat ihn seit den 1980er Jahren entwickelt. Das <em>Innere Familiensystem</em> betrachtet das innere System eines Menschen wie eine <strong>eigene innere Welt</strong>, bevölkert vom <strong>Selbst</strong> und von <strong>Teilpersönlichkeiten</strong>.</p>
<h4><strong>Die Qualitäten des eigenen Buddha entdecken </strong></h4>
<p>Im Zentrum steht unser Selbst. In ihm fühlen wir uns <strong>ruhig, gelassen</strong>, neugierig und offen. Wir empfinden <strong>Mitgefühl</strong> und tief empfundenes <strong>Interesse</strong> an anderen Menschen. Diese Qualitäten spüren wir deutlich dann, wenn wir mal ganz mit uns im Reinen sind. Man muss diese Qualitäten also nicht extra erlernen, sondern muss manchmal &#8222;einfach nur&#8220; zu ihnen durchdringen. Es ist eine beeindruckende Erfahrung, dass es möglich ist, sogar sehr intensive Gefühle oder Gedanken &#8222;beiseite&#8220; zu bitten &#8211; wie eine Person, die einem im Wege steht &#8211; und zu merken, dass die das dann auch tatsächlich tun.</p>
<div id="attachment_2643" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2643" class="wp-image-2643 size-medium" src="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-300x200.jpg" alt="Selbst und Teilpersönlichkeit im Inneren Familiensystem" width="300" height="200" srcset="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-200x133.jpg 200w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-300x200.jpg 300w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-400x267.jpg 400w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-600x400.jpg 600w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-768x512.jpg 768w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-800x533.jpg 800w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2643" class="wp-caption-text">Selbst und Teilpersönlichkeit im Inneren Familiensystem</p></div>
<h4><strong>Die Aufträge der Teilpersönlickeiten erkennen</strong></h4>
<p>Das Selbst ist meist im Hintergrund. Den Alltag meistern die Manager. In Stresssituationen springen die &#8222;Beschützer&#8220; an und wollen neue Verletzungen verhindern und für Sicherheit im Gesamtsystem sorgen. Außerdem halten sie den verletzten Teil (die &#8222;Verbannten&#8220;) in Schach. Droht dies zu scheitern, kommen die &#8222;Feuerbekämpfer&#8220; zum Zuge. Das erklärt, wieso es vorkommen kann, dass man sich wie &#8222;neben sich&#8220; oder &#8222;fremdgesteuert&#8220; oder vom eigenen Handeln &#8222;überrumpelt&#8220; fühlt. Teilpersönlichkeiten übernehmen dann die Regie.</p>
<h4></h4>
<h4></h4>
<div id="attachment_2644" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2644" class="wp-image-2644 size-medium" src="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-300x214.jpg" alt="Dialog im Inneren Familiensystem" width="300" height="214" srcset="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-200x143.jpg 200w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-300x214.jpg 300w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-400x286.jpg 400w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-600x429.jpg 600w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-768x549.jpg 768w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-800x572.jpg 800w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2644" class="wp-caption-text">Dialog im Inneren Familiensystem</p></div>
<h4><strong>Den inneren Dialog erlernen, Ängste sorgsam beruhigen und Vertrauen zu den Teilpersönlickeiten aufbauen</strong></h4>
<p>Mit Hilfe des <em>ifs</em> startet ein inneres Kennenlernen. Dies wird gesteuert durch das Selbst. Natürlich gibt es Teile, die Angst vor dem haben, was im Inneren &#8222;lauert&#8220;. Niemals wird über diese Sorge hinweg gegangen. So entsteht ein sorgsames und zutiefst respektvolles Vorgehen. Wenn Teile das Selbst kennenlernen, ist das oft überraschend. Denn die im Autopilot befindlichen Teile erkennen erstmals, dass sie in einem größeren Haus zu Hause sind und dass sie mit ihrer Aufgabe nicht allein bleiben. Der Effekt dieser Erfahrung ist eine spürbare Entspannung auf der körperlichen Ebene. Bislang extrem agierende Teile können moderatere Rollen einnehmen. Die Anfälligkeiten für Trigger sinkt in dem Maße, wie die verschiedenen Teile Vertrauen zum Selbst entwickeln und sich von ihm angenommen und aufgehoben fühlen.</p>
<h4>Zu schön, um wahr zu sein? Auswege aus dem inneren Hamsterrad und Wege zum ifs</h4>
<p>Das klingt wie schöne Theorie, aber &#8222;Ich bin bestimmt zu blöd für sowas.&#8220; Das höre ich manchmal, wenn ich von ifs erzähle. Wahr ist, dass erst das eigene Erleben die Gewissheit gibt, dass das funktioniert. Da bleibt irgendwann nur noch das <strong>Ausprobieren</strong>. Auf der Seite von ifs-Europe gibt es eine Liste ausgebildeter Coaches und Therapeutinnen, mit denen man eine ifs-Sitzung machen kann. Hier kann man gucken, wer in der eigenen Umgebung ist. Es gibt auch die Möglichkeit, per skype ifs zu machen, so dass man nicht auf eine Person in der eigenen Gegend angewiesen ist. Näheres findet sich auf dieser Plattform: <a href="http://www.ifs-europe.net/therapeuten-und-coaches/nach-region/plz-5/barbara-mueller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ifs-europe.net</a></p>
<p>Ausprobieren im Hunsrück kann man ifs auch bei mir, dazu kann man mit mir Kontakt aufnehmen: telefonisch 06543-980096 (AB) oder per Mail an info@dr-barbara-mueller.com.</p>
<p>Hilfreich sind auch ein <strong>paar gute Bücher</strong>, die ifs erläutern und die als Selbstlern-Arbeitsbücher angelegt sind. Eigentlich haben alle Bücher, die ich hier unten aufliste, <strong>praktische Übungen</strong>. Einige haben, wie das von Jay Earley, <strong>Schritt-für-Schritt-Anleitungen</strong>. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es hilfreich ist, die ersten inneren Dialoge mitzuschreiben. Das Schreiben verlangsamt und man kriegt besser mit, wenn auf einmal ein neuer Teil sich zu Wort meldet. Wenn man in die Bücher reinschaut, wird man &#8211; je nachdem ob das ein geeigneter Lernweg für einen ist, schon mal herausfinden, ob da etwas im eigenen Inneren anklingt. Dann könnte es sein, dass das eine Sache ist, die sich für einen selber lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Hier die Bücher, die ich hilfreich fand</h4>
<p>Thomas Dietz/Ingeborg Dietz, Selbst in Führung. Achtsam die Innenwelt meistern. Wege zur Selbstführung in Coaching und Selbst-Coaching, Paderborn 2012.</p>
<p>Jay Earley, Meine innere Welt verstehen. Selbsttherapie mit Persönlichkeitsanteilen, München 2014.</p>
<p>Jay Earley/Bonnie Weiss, Befreiung vom Inneren Kritiker. Konstruktive innere Dialoge führen ; systemische Therapie mit der inneren Familie (Reihe aktive Lebensgestaltung : Innere Versöhnung), Paderborn 2015.</p>
<p>Tom Holmes/Lauri Holmes, Reisen in die Innenwelt. Systemische Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, 7. Auflage, München 2010.</p>
<p>Richard C. Schwartz, IFS Das System der Inneren Familie. Ein Weg zu mehr Selbstführung, Norderstedt 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/">Frieden im inneren Familiensystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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