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Das Innenleben überblicken

 

Welcher Gehirntyp sind Sie?

Der Abend verspricht überraschend zu werden. Denn höchstwahrscheinlich haben Sie sich so noch nie gesehen. Und doch werden Sie sich in den sehr sympathischen und lebensnahen Figuren der vier Gehirn-Typen, die die Psychologin Maja Storch geschaffen hat, sofort wiedererkennen.

Sind Sie die lebensfrohe Aktivistin, der zurückhaltende Denker, die übergenaue Fehler-Zoomerin oder mit Ihrem dicken Fell der Fels in der Brandung? Sie werden eine erste wichtige Erkenntnis für mehr Selbstführung gewinnen.

 

Wenn Stärken einengen

Alle diese Gehirntypen meistern ihr Leben, doch bei jedem Typus überwiegt jeweils ein bestimmter Teil des Gehirns. An ihren Stärken kann man erkennen, was diesen Teil auszeichnet und einzigartig macht.

Doch im Übermaß gelebt, führt diese Einseitigkeit an Grenzen und in ein Verhalten, das zunehmend als störend erlebt wird. Und so sind die Hauptakteure in ihren in der Kindheit erlernten Verhaltensweisen zunehmend gefesselt: Die Aktivistin verzettelt sich ständig. Der Fels in der Brandung bekommt nicht mit, was wichtig ist. Der Denker kommt nicht  bis zum Handeln und die Fehler-Zoomerin  ist in ihrer Kritik und Negativität gefangen. Hätte sie doch ein wenig mehr vom Lebensmut der Aktivistin! Hätte der Denker doch etwas mehr von deren blitzschnellen Handlungskompetenz! Doch die Aktivistin stöhnt und hätte gerne mehr Zurückhaltung und Nachdenken des Denkers in ihrem Leben. Dem Dickfeller wiederum täte ein wenig mehr Selbstkritik gut, von der die Fehler-Zoomerin viel zu viel hat.

 

Mehr Selbstführung leben

Es ist faszinierend zu verstehen, dass für alle Typen der Ausweg darin besteht, ein wenig mehr die anderen, bislang kaum gelebten eigenen Gehirnteile zu benutzen. Aber wie? Das Problem besteht ja genau darin, dass der Zugang dahin einfach nicht bekannt ist.

Also – wie bekommt man Zugang zu den anderen Gehirnteilen? Hier kommen die Gefühle ins Spiel. Denn Gefühle aktivieren die Gehirnteile oder schalten sie aus. Und wer lernt, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und bewusst zu steuern, kann sich damit die Kapitänsmütze auf dem eigenen Schiff verdienen.

 

Mehr Selbstführung ist möglich

An diesem Abend  wird erst mal ein Aussichtsposten bezogen, der mit Überblick zu mehr Selbstführung verhilft. Die praktische Arbeit ist damit noch nicht getan, aber vielleicht steigt die Motivation auf eine lohnenswerte Perspektive für die Arbeit an sich selber. Was das für die Selbstentwicklung heißt, dazu mehr in meinem Blogbeitrag.

Und wer nicht warten will, kauft sich dieses Buch: Storch, Maja; Kuhl, Julius (2017): Die Kraft aus dem Selbst. Sieben PsychoGyms für das Unbewusste. 3. unveränderte. Bern: Huber.

Jetzt einsteigen und die Selbstführung gezielt stärken ?

Wer motiviert ist, an die eigene innere Arbeit zu gehen und dafür Unterstützung möchte, schreibt mir seine Frage: Was mich an dem Thema beschäftigt


„Gespräche in der Stube“

…die Veranstaltungsreihe für den Austausch im kleinen Kreis. Für Veranstaltungen dieser Reihe ist immer eine Voranmeldung erforderlich., unter: info@dr-barbara-mueller.com oder per Telefon 06543-980096 (AB)