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Achtsamkeit

Schlüsselkompetenz Achtsamkeit

Wer einen Überblick über das subtile gedankliche und emotionale Innenleben bekommen möchte, muss es erst einmal mitbekommen. Denn normalerweise bewegen wir uns in Routinen. Wir reagieren auf Reize von außen oder auf altbekannte Empfindungen aus unserem Inneren. Dafür sind unser Gehirn und unsere Körper bestens auf einander eingespielt. Sie wissen, was wir mögen, was wir hassen. Allein der Gedanke an bestimmte Dinge, die vor uns liegen, versorgen uns mit dem passenden Gefühl von Vorfreude, Abscheu oder Langeweile. Und so steuern wir uns zunehmend im Autopilot. Um hier auszusteigen, braucht es Achtsamkeit. Wie zentral diese Kompetenz für die Selbstentwicklung ist, dazu mehr in meinem Blogbeitrag

Vom Wahrnehmen zur Achtsamkeit

Wer da raus will, muss die Routinen durchbrechen. Mehr noch! Wer zur Pilotin werden will, muss erst mal ins Cockpit. Das heißt: Wahrnehmen, was im Hier und Jetzt geschieht. In mir und außerhalb von mir. Wie dies geht, zeigen alte Weisheitslehren, die seit Jahrtausenden praktiziert werden. Und heute zeigen moderne Psychologie und Hirnforschung, warum die Einsichten alter Lehren zeitlos gültig sind.

Achtsamkeit als einziger Weg…

«Der einzige Weg ist dies, o Mönche, zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung der rechten Methode, zur Verwirklichung des Nibbāna, nämlich die vier Grundlagen der Achtsamkeit.

Welche vier?

  • Da weilt, o Mönche, der Mönch beim Körper in Betrachtung des Körpers, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt;
  • er weilt bei den Gefühlen in Betrachtung der Gefühle, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt;
  • er weilt beim Geist in Betrachtung des Geistes, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt;
  • er weilt bei den Geistobjekten in Betrachtung der Geistobjekte, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Verwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt.

Quelle: o.A. (2014): Maha Satipatthana Sutta (D.22) Achtsamkeitsgrundlage. buddhistischer Text. Online verfügbar unter http://www.palikanon.com/diverses/satipatthana/satipatt_10.html, zuletzt aktualisiert am 07.02.2014, zuletzt geprüft am 09.04.2014.

Achtsamkeit zur Selbststeuerung

In meiner Veranstaltungsreihe zur Selbststeuerung hat Achtsamkeit einen zentralen Platz. Mit ihr wird der innere Beobachtungsposten besetzt, mit einer wohlwollenden inneren Instanz. Achtsam wird die Arbeit an sich selber unternommen, um die eigene Persönlichkeit flexibler werden zu lassen. Ohne diese Kompetenz ist da nichts zu machen.

Achtsamkeit wird auch gebraucht, wenn innere Dialoge zwischen Kopf und Bauch zu guten Lösungen führen sollen. Bei einer Selbstblockade zwischen widersprüchlichen Gefühlen ist es die Achtsamkeit, die auf das Dilemma aufmerksam macht. Und die daran erinnert, wie Abhilfe zu schaffen. Sie hilft auch, die innere Haltung einzunehmen und zu halten, wenn es zu bewussten Auseinandersetzung mit kritischen inneren Stimmen kommt.

Da Achtsamkeit üben dazu führt, immer mehr inneres Wissen aus dem Unterbewussten in die Bewusstheit zu bringen, ist sie auch daran beteiligt, generationsübergreifenden belastenden Erfahrungen nachzuspüren. Mehr dazu in meinem Blogbeitrag…

Die eigene Achtsamkeit entwickeln ?

Wer motiviert ist, an die eigene innere Arbeit zu gehen und dafür Unterstützung möchte, schreibt mir seine Frage: Was mich an dem Thema beschäftigt


„Gespräche in der Stube“

…die Veranstaltungsreihe für den Austausch im kleinen Kreis. Für Veranstaltungen dieser Reihe ist immer eine Voranmeldung erforderlich., unter: info@dr-barbara-mueller.com oder per Telefon 06543-980096 (AB)