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	<title>Coaching Archive - Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</title>
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	<description>Coaching . Prozessbegleitung . Moderation</description>
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	<title>Coaching Archive - Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</title>
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		<title>ifs &#8211; Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 10:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem nach Richard Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[respektvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[selbstbestimmt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich frage mich oft, was macht ifs so besonders? Drei Buchstaben, die keiner kennt. Ifs - inneres Familiensystem nach Richard Schwartz - auch so ein Spezialitstenbegriff. Klartext: in meiner Innenwelt hat es mir Überblick und Klarheit verschafft. Es hat mir einen Weg gezeigt, mein inneres Ungleichgewicht wieder in die Balance zu bringen. Weil ich jetzt weiß, was los ist, und vor allem: WAS ICH TUN KANN.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/">ifs &#8211; Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Was bei ifs besonders ist&#8230;</h1>
<h3>und weshalb es das Beste ist, was mir über den Weg gelaufen ist&#8230;</h3>
<h4>Ein typisches Beispiel aus meinem Leben</h4>
<p>In einer Auseinandersetzung merke ich auf einmal, dass ich <strong>emotional</strong> werde. <strong>Irgendwas</strong> regt mich auf, trifft mich. Irgendwas springt in mir an. Meine <strong>Gelassenheit</strong> ist dahin. Meine beste Fähigkeit, souverän in der Situation <strong>für mich zu sorgen</strong> und <strong>für meine Anliegen</strong> einzutreten, ist im Eimer.</p>
<h4>Früher&#8230;vor ifs</h4>
<p>Früher habe ich versucht, mich &#8222;<strong>im Griff</strong>&#8220; zu behalten. Besser (schlechter) noch, solche Situationen ganz zu vermeiden.  Oder ich habe versucht, den anderen besser und schneller<strong> zu treffen</strong> als er oder sie mich.</p>
<p>Nachträglich habe ich mich für meine Reaktion <strong>selber fertig</strong> gemacht.</p>
<p>Und dafür, dass ich so wenig <strong>souverän</strong> geblieben bin.</p>
<p>Ich bekam <strong>Angst</strong> vor der nächsten ähnlichen Situation.</p>
<h4>Wenn mich heute etwas trifft,</h4>
<p>weiß ich, dass die <strong>Ursache</strong> genau dafür in mir liegt.</p>
<p>Ich kann sie <strong>herausfinden</strong>.</p>
<p>Ich bin diesem Geschehen <strong>nicht mehr ausgeliefert</strong>.</p>
<h4>Noch besser! Durch ifs habe ich begriffen:</h4>
<p>Es ist <strong>veränderbar</strong>.</p>
<p><strong>Ich kann</strong> etwas dafür tun.</p>
<p>Und <strong>verstehe</strong> die Zusammenhänge.</p>
<p>Ich <strong>kapiere</strong>, was in mir passiert.</p>
<p>Und kann die Steuerung <strong>zurückgewinnen</strong>.</p>
<p>Das <strong>entlastet</strong> mich sehr.</p>
<h3>Und weshalb das immer noch nicht alles ist</h3>
<p>Seit ich diesen Weg vor vier Jahren kennen lernte, <strong>begleitet mich</strong> ifs fast tagtäglich. Ich <strong>bearbeite meine eigenen Probleme</strong> auf diese Weise. In viele <strong>Beratungen</strong> fließt ifs ein oder ist die bevorzugte Methode.</p>
<p>Und das <strong>Allerbeste</strong> ist: Wenn ich einmal mit einem Thema durch bin, <strong>regt es mich nie wieder auf!</strong></p>
<p>Ich springe einfach <strong>nicht mehr</strong> darauf an.</p>
<h3>Was ifs ist und wie man es macht</h3>
<p>Ich rede von der Arbeit mit <strong>inneren Persönlichkeitsanteilen</strong>, kurz genannt i-f-s &#8211; &#8222;inneres Familiensystem&#8220; nach R. Schwartz. Sie geschieht auf heilsame Weise durch die &#8222;Reisen in die Innenwelt&#8220;. Wem man dort begegnet, das habe ich bereits andernorts kurz beschrieben. Und dann <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bricht auf einmal Frieden aus!</a></p>
<h3>Deshalb muss ifs unter die Leute</h3>
<p>Das ist ja schon klar: Weil es so ein <strong>heilsamer, selbstbestimmter</strong> Weg ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Unbedingt lesenswerte Bücher zum Thema</h3>
<p>Thomas Dietz/Ingeborg Dietz, Selbst in Führung. Achtsam die Innenwelt meistern. Wege zur Selbstführung in Coaching und Selbst-Coaching, Paderborn 2012.</p>
<p>Jay Earley, Meine innere Welt verstehen. Selbsttherapie mit Persönlichkeitsanteilen, München 2014.</p>
<p>Jay Earley/Bonnie Weiss, Befreiung vom Inneren Kritiker. Konstruktive innere Dialoge führen ; systemische Therapie mit der inneren Familie (Reihe aktive Lebensgestaltung : Innere Versöhnung), Paderborn 2015.</p>
<p>Tom Holmes/Lauri Holmes, Reisen in die Innenwelt. Systemische Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, 7. Auflage, München 2010.</p>
<p>Richard C. Schwartz, IFS Das System der Inneren Familie. Ein Weg zu mehr Selbstführung, Norderstedt 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ifs/">ifs &#8211; Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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		<title>Frieden im inneren Familiensystem</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Gehinforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Familiensystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilpersönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frieden bricht aus... - im Inneren Familiensystem Vom Chaos... In diesem Blog geht es um lauter interessante Leute. Die sind alle in meinem Kopf und in meinem Körper. Sie gehören zu meinem inneren Familiensystem. Manche haben dauernd was zu meckern. Andere hetzen mich von einem Termin zum nächsten - Hauptsache es wird was geschafft. Aber  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/">Frieden im inneren Familiensystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Frieden bricht aus&#8230;</strong></h1>
<h3><strong>&#8211; im <em>Inneren Familiensystem</em></strong></h3>
<h4>Vom Chaos&#8230;</h4>
<p>In diesem Blog geht es um <strong>lauter interessante Leute</strong>. Die sind alle in meinem Kopf und in meinem Körper. Sie gehören zu meinem <strong>inneren Familiensystem</strong>. Manche haben <strong>dauernd was zu meckern</strong>. Andere <strong>hetzen</strong> mich von einem Termin zum nächsten &#8211; Hauptsache es wird was geschafft. Aber gelobt wird eigentlich nie&#8230; Manche sind manchmal <strong>richtig sauer</strong> und dann total fies zu anderen. Manche anderen <strong>hocken in meinem Keller</strong> und trauen sich nicht raus. Zum Glück habe ich mit all denen (die ich bislang kennen gelernt habe) meinen Frieden machen können! Wie das?</p>
<h4>&#8230;zum heilsamen inneren Gespräch</h4>
<p>Ich habe was über sie <strong>verstanden</strong>. Warum sie da sind und <strong>warum sie das machen</strong>, was sie machen. Warum sie manchmal so völlig bescheuerte Ansichten haben und woher das kommt. Und dass sie ALLE, JA! tatsächlich <strong>ALLE etwas Gutes</strong> in meinem Leben wollen. Seitdem herrscht Frieden. Und wenn sich noch jemand meldet, dann reden wir. Ich <strong>weiß jetzt wie</strong> ich das tun muss. Damit es funktioniert und damit Vertrauen entstehen kann. Zwischen dem und mir.</p>
<h4><strong>Innere Antreiber und Kritiker sorgsam erforschen</strong></h4>
<p>Viele Menschen wünschen sich, <strong>einengenden Mustern</strong> und Reaktionsweisen zu entkommen. Sie haben genug von abwertenden Dialogen oder <strong>kritischen Monologen</strong> in ihrem Inneren. Doch wie kann das gehen? Ein heilender, helfender Ansatz handelt vom <strong><em>Inneren Familiensystem</em></strong> (ifs). Der Familientherapeut und Systemiker Richard Schwartz hat ihn seit den 1980er Jahren entwickelt. Das <em>Innere Familiensystem</em> betrachtet das innere System eines Menschen wie eine <strong>eigene innere Welt</strong>, bevölkert vom <strong>Selbst</strong> und von <strong>Teilpersönlichkeiten</strong>.</p>
<h4><strong>Die Qualitäten des eigenen Buddha entdecken </strong></h4>
<p>Im Zentrum steht unser Selbst. In ihm fühlen wir uns <strong>ruhig, gelassen</strong>, neugierig und offen. Wir empfinden <strong>Mitgefühl</strong> und tief empfundenes <strong>Interesse</strong> an anderen Menschen. Diese Qualitäten spüren wir deutlich dann, wenn wir mal ganz mit uns im Reinen sind. Man muss diese Qualitäten also nicht extra erlernen, sondern muss manchmal &#8222;einfach nur&#8220; zu ihnen durchdringen. Es ist eine beeindruckende Erfahrung, dass es möglich ist, sogar sehr intensive Gefühle oder Gedanken &#8222;beiseite&#8220; zu bitten &#8211; wie eine Person, die einem im Wege steht &#8211; und zu merken, dass die das dann auch tatsächlich tun.</p>
<div id="attachment_2643" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2643" class="wp-image-2643 size-medium" src="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-300x200.jpg" alt="Selbst und Teilpersönlichkeit im Inneren Familiensystem" width="300" height="200" srcset="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-200x133.jpg 200w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-300x200.jpg 300w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-400x267.jpg 400w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-600x400.jpg 600w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-768x512.jpg 768w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem-800x533.jpg 800w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Selbst-und-Teilpersoenlichkeit-im-Inneren-Familiensystem.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2643" class="wp-caption-text">Selbst und Teilpersönlichkeit im Inneren Familiensystem</p></div>
<h4><strong>Die Aufträge der Teilpersönlickeiten erkennen</strong></h4>
<p>Das Selbst ist meist im Hintergrund. Den Alltag meistern die Manager. In Stresssituationen springen die &#8222;Beschützer&#8220; an und wollen neue Verletzungen verhindern und für Sicherheit im Gesamtsystem sorgen. Außerdem halten sie den verletzten Teil (die &#8222;Verbannten&#8220;) in Schach. Droht dies zu scheitern, kommen die &#8222;Feuerbekämpfer&#8220; zum Zuge. Das erklärt, wieso es vorkommen kann, dass man sich wie &#8222;neben sich&#8220; oder &#8222;fremdgesteuert&#8220; oder vom eigenen Handeln &#8222;überrumpelt&#8220; fühlt. Teilpersönlichkeiten übernehmen dann die Regie.</p>
<h4></h4>
<h4></h4>
<div id="attachment_2644" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2644" class="wp-image-2644 size-medium" src="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-300x214.jpg" alt="Dialog im Inneren Familiensystem" width="300" height="214" srcset="https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-200x143.jpg 200w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-300x214.jpg 300w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-400x286.jpg 400w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-600x429.jpg 600w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-768x549.jpg 768w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem-800x572.jpg 800w, https://www.dr-barbara-mueller.com/wp-content/uploads/2018/04/Dialog-im-Inneren-Familiensystem.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2644" class="wp-caption-text">Dialog im Inneren Familiensystem</p></div>
<h4><strong>Den inneren Dialog erlernen, Ängste sorgsam beruhigen und Vertrauen zu den Teilpersönlickeiten aufbauen</strong></h4>
<p>Mit Hilfe des <em>ifs</em> startet ein inneres Kennenlernen. Dies wird gesteuert durch das Selbst. Natürlich gibt es Teile, die Angst vor dem haben, was im Inneren &#8222;lauert&#8220;. Niemals wird über diese Sorge hinweg gegangen. So entsteht ein sorgsames und zutiefst respektvolles Vorgehen. Wenn Teile das Selbst kennenlernen, ist das oft überraschend. Denn die im Autopilot befindlichen Teile erkennen erstmals, dass sie in einem größeren Haus zu Hause sind und dass sie mit ihrer Aufgabe nicht allein bleiben. Der Effekt dieser Erfahrung ist eine spürbare Entspannung auf der körperlichen Ebene. Bislang extrem agierende Teile können moderatere Rollen einnehmen. Die Anfälligkeiten für Trigger sinkt in dem Maße, wie die verschiedenen Teile Vertrauen zum Selbst entwickeln und sich von ihm angenommen und aufgehoben fühlen.</p>
<h4>Zu schön, um wahr zu sein? Auswege aus dem inneren Hamsterrad und Wege zum ifs</h4>
<p>Das klingt wie schöne Theorie, aber &#8222;Ich bin bestimmt zu blöd für sowas.&#8220; Das höre ich manchmal, wenn ich von ifs erzähle. Wahr ist, dass erst das eigene Erleben die Gewissheit gibt, dass das funktioniert. Da bleibt irgendwann nur noch das <strong>Ausprobieren</strong>. Auf der Seite von ifs-Europe gibt es eine Liste ausgebildeter Coaches und Therapeutinnen, mit denen man eine ifs-Sitzung machen kann. Hier kann man gucken, wer in der eigenen Umgebung ist. Es gibt auch die Möglichkeit, per skype ifs zu machen, so dass man nicht auf eine Person in der eigenen Gegend angewiesen ist. Näheres findet sich auf dieser Plattform: <a href="http://www.ifs-europe.net/therapeuten-und-coaches/nach-region/plz-5/barbara-mueller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ifs-europe.net</a></p>
<p>Ausprobieren im Hunsrück kann man ifs auch bei mir, dazu kann man mit mir Kontakt aufnehmen: telefonisch 06543-980096 (AB) oder per Mail an info@dr-barbara-mueller.com.</p>
<p>Hilfreich sind auch ein <strong>paar gute Bücher</strong>, die ifs erläutern und die als Selbstlern-Arbeitsbücher angelegt sind. Eigentlich haben alle Bücher, die ich hier unten aufliste, <strong>praktische Übungen</strong>. Einige haben, wie das von Jay Earley, <strong>Schritt-für-Schritt-Anleitungen</strong>. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es hilfreich ist, die ersten inneren Dialoge mitzuschreiben. Das Schreiben verlangsamt und man kriegt besser mit, wenn auf einmal ein neuer Teil sich zu Wort meldet. Wenn man in die Bücher reinschaut, wird man &#8211; je nachdem ob das ein geeigneter Lernweg für einen ist, schon mal herausfinden, ob da etwas im eigenen Inneren anklingt. Dann könnte es sein, dass das eine Sache ist, die sich für einen selber lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Hier die Bücher, die ich hilfreich fand</h4>
<p>Thomas Dietz/Ingeborg Dietz, Selbst in Führung. Achtsam die Innenwelt meistern. Wege zur Selbstführung in Coaching und Selbst-Coaching, Paderborn 2012.</p>
<p>Jay Earley, Meine innere Welt verstehen. Selbsttherapie mit Persönlichkeitsanteilen, München 2014.</p>
<p>Jay Earley/Bonnie Weiss, Befreiung vom Inneren Kritiker. Konstruktive innere Dialoge führen ; systemische Therapie mit der inneren Familie (Reihe aktive Lebensgestaltung : Innere Versöhnung), Paderborn 2015.</p>
<p>Tom Holmes/Lauri Holmes, Reisen in die Innenwelt. Systemische Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, 7. Auflage, München 2010.</p>
<p>Richard C. Schwartz, IFS Das System der Inneren Familie. Ein Weg zu mehr Selbstführung, Norderstedt 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/frieden-im-inneren-familiensystem/">Frieden im inneren Familiensystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
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		<title>Ein neues Ich: Selbstversuch mit Dispenza</title>
		<link>https://www.dr-barbara-mueller.com/ein-neues-ich-selbstversuch-mit-dispenza/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 09:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Gehinforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joe Dispenza verspricht in seinem Buch "Ein neues Ich" in vier Wochen. Dazu mache ich gerade einen Selbstversuch, genauso wie mit allen interessanten Ansätzen zur Selbstentwicklung. Das Spannende an Dispenza ist, dass er Hirnforschung und Lebenspraxis sehr gut nachvollziehbar zusammenbringt. Seine Meditationsanleitung erschließt sich Verstandesmenschen sehr gut, denn er leitet jeden Schritt aus der Logik ab, wie das Gehirn funktioniert und was es zur Veränderung braucht. Seine Analyse der alltäglichen Routinen und Beschränktheiten ist ein bisschen erschreckend. Der Ausblick in das uns umgebende Quantenfeld, das uns das erleben lässt, was wir an Wünschen und Erwartungen hineingeben, ist gewöhnungsbedürftig. Aber wenn der Mann Recht hat, ist es höchste Zeit, die eigenen inneren Überzeugungen einmal genauer auf den Prüfstand zu stellen. Vielleicht ist ja doch noch mehr vom eigenen Potenzial ins Leben zu bringen? In diesem Blog berichte ich fortlaufend von meinen Erfahrungen in diesem Selbstversuch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com/ein-neues-ich-selbstversuch-mit-dispenza/">Ein neues Ich: Selbstversuch mit Dispenza</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dr-barbara-mueller.com">Dr. Barbara Müller . Achtsam auf neuen Wegen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Ein neues Ich: Selbstversuch mit Dispenza</h1>
<h3>Ein neues Ich &#8211; ein Selbstversuch</h3>
<h4></h4>
<h4>Selbstversuch: Ein neues Ich ? Wozu das ?</h4>
<p>&#8222;Vom Quantenfeld hast Du schon gehört?&#8220;, fragt mich meine Supervisorin, und ich runzle die Stirn. &#8222;Ja schon,&#8220; sage ich, und das wird der Beginn meines aktuellen Selbstversuchs. Was hat Quantenphysik mit Lebenssinn und Selbstentwicklung zu tun? Neugierig geworden, hole ich mir das empfohlene Buch von Joe Dispenza: Ein neues Ich. Es verspricht mir: &#8222;Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können&#8220;. Ok!? Will ich das überhaupt?</p>
<p>Egal. Es liest sich gut, ich habe es mir vorgenommen und schaffe es in den Weihnachtstagen durchzulesen. Viele Spickzettel kleben nun in den Seiten. Sie warten auf die Umsetzung. Denn was Diszpenza an manchen Stellen ausführt, darin erkenne ich mich wieder, und es gefällt mir gar nicht so.</p>
<h4></h4>
<h4>Ernüchternde Erkenntnisse über das Versacken in Routinen</h4>
<p>Ich halte viel von den aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung und Neurowissenschaften. Dispenza kennt sich darin aus. Er beschreibt, was im Gehirn passiert, wenn ich meinen Alltag, mein vertrautes Leben lebe. Das Gehirn merkt sich meine Umwelt und wie ich auf sie reagiere. Tue ich das immer in der gleichen Weise, merkt es sich auch das. So spielen sich bestimmte Reaktionsweisen so sehr ein, dass sie quasi automatisch ablaufen. Mein inneres neuronales Netzwerk weiß dann schon, wie ich mich fühlen werde, was ich sagen werde, was ich vermutlich denken werde. Es verankert mich fest in den Gewohnheiten, die es abspult. Ich lebe aus den Erinnerungen und Erfahrungen, und meine Erwartungen speisen sich aus dem, was mir vertraut ist &#8211; was soll schon anderes kommen? Ein selbstgebautes Hamsterrad!</p>
<p>Und so wird mein Geist, werden meine Reaktionsweisen und wird mein Leben eigentlich immer beschränkter. Denn wenn mein Denken auf die leere Hälfte des Glases gepolt ist, werde ich nur noch die leere Hälfte sehen und auch nicht mehr erwarten, dass mal ein volles Glas auftaucht. Oder, wenn das geschieht, werde ich denken &#8211; hier läuft was falsch, warum ist das Glas so voll? Und weil ich nicht nach vollen Gläsern Ausschau halte, sie nicht herbeisehne und mir gar nicht vorstellen kann, was ich damit dann tun soll, deswegen werden sie auch nicht auftauchen. Denn hier schlägt das Gesetz des Quantenfeldes zu.</p>
<h4></h4>
<h4>Das Gesetz des Quantenfeldes: Worauf sich Aufmerksamkeit, Absicht und Emotion richten, das wird sich zeigen!</h4>
<p>Dispenza verknüpft zum Glück leserlich und nachvollziehbar moderne Quantenphysik und meine Lebenswirklichkeit. Auf den Punkt gebracht, ist im Atomkern &#8211; nichts &#8211; außer Energie mit Information. Wenn allerdings ein forschendes, aufmerksames Auge dieses Feld betrachtet, entdeckt es kleine Teilchen. Diese zeigen sich also erst, wenn jemand etwas von ihnen will. Und das heißt, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, die sich dann zu einem Ereignis in der Wirklichkeit zusammenfinden, wenn ein wollender und suchender Geist nach ihnen Ausschau hält. Dispenza lädt in seinem Buch ein, dieses Potenzial anzuzapfen. Er möchte mich also zu einer besseren Beobachterin meiner Zukunft werden lassen. An dieser Stelle verknoten sich ein paar Gehirnwindungen in meinem Verstand, weil es ist doch viel Theorie. Also wieder zurück in meine Lebenswirklichkeit.</p>
<h4></h4>
<h4>Was ist, wenn der Mann Recht hat?</h4>
<p>Also mal gesetzt den Fall, der Mann hätte Recht?! Was heißt das für mein Leben? Das, was ich in meinem tiefsten Inneren wirklich erwarte, wird sich zeigen! Was erwarte ich denn in meinem tiefsten Inneren wirklich? Worauf richtet sich meine Energie? Was sind meine Absichten? Welche Überzeugungen leiten mich? Was &#8211; wenn der Mann Recht hat &#8211; schicke ich also ohnehin dauernd und ständig in das Quantenfeld voller Möglichkeiten?</p>
<p>Höchste Zeit, die Liste der eigenen inneren Überzeugungssätze einmal hervorzukramen. Eigentlich halte ich mich nicht für soooo&#8230; beschränkt.  Aber als ich anfange, mir die ein oder andere meiner inneren Überzeugungen einmal genauer anzuschauen &#8211; erkenne ich mit Schrecken, wie begrenzt sie sind. Ok, denke ich mir: Vier Wochen&#8230; Der Selbstversuch startet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Anleitung für den Selbstversuch</h4>
<p>Zum Glück ist Dispenzas Buch ein Arbeitsbuch. Denn Übung macht die Meisterin. Die Aufgabe für die erste Woche ist einfach: Ich höre mir einmal am Tag eine geführte Selbsthypnose an, eine sogenannte &#8222;Körperinduktion&#8220;. Die habe ich mir schnell aufgesprochen. Es geht um die Wahrnehmung meines Körpers im Raum. Damit soll ich von den Frontallappen umschalten auf einen anderen Gehirnteil, das Cerebellum. Dort sitzt der Lagesinn des Körpers. Und der denkt nicht, sondern er spürt. Außerdem läuft er auf anderen Gehirnwellen als der wache, aufmerksame Verstand.</p>
<h4></h4>
<h4>Ich baue erste neue neuronale Netzwerke</h4>
<p>Ich mag immer sehr, wenn mir Leute erklären können, was ich tun soll. Und zwar so, dass ich das verstehe. Meditationen mache ich schon lange. Dispenza leitet jeden Schritt, den ich tun soll, aus der Logik ab, wie das Gehirn arbeitet. Meinem Verstand hilft das sehr, sich auf das Experiment einzulassen.</p>
<p>Was ich also mit der Induktionsübung mache, ist eine Vorbereitung für die späteren Meditationen. Das wiederholte Üben legt ein neues neuronales Netzwerk im Gehirn an. Während der Übung fahren die Gehirnwellen herunter. Dadurch kommen wir in Kontakt mit dem Körper und dem Unbewussten, wo wir später die Veränderung erreichen wollen.</p>
<p>Die Anleitungen zwingen uns zum Fühlen und Spüren, und das wiederum schaltet den analytischen Verstand aus. D.h. wir denken weniger, wenn wir die Aufmerksamkeit bewusst auf bestimmte Körperteile lenken. Und wenn wir die Aufmerksamkeit breiter machen, z.B. auf den Körper als Ganzen und seine Umgebung, dann wechseln wir in den Fokus einer breiten, stillen Aufmerksamkeit. Und in dieser Qualität der Aufmerksamkeit können sich die Gehirnwellen wunderbar synchronisieren und ordnen. Das kann ein Gehirnscan messen, aber das kann man an der eigenen größeren Klarheit und Fokussiertheit auch selber spüren. Na, denn los!</p>
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<h4>Selbstversuch Woche 1: Körperteil-Induktion</h4>
<p>Mit jeder dieser kleinen Übungen schalte ich jeden Tag einmal gezielt und bewusst um in einen anderen internen Modus. Natürlich fühlt sich das sofort anders an: &#8222;&#8230; ich spüre meine Lippen im Raum&#8230;&#8220; Ja, dort, wo die Lippen sind, kribbelt es, wenn ich sie mir vorstelle. Obwohl ich nicht dahin gucken kann, weiß ich haargenau, wo meine Lippen sind! Faszinierend, wie anders die Wahrnehmung  ist!</p>
<p>Und so bin ich allein ob dieser kleinen Wahrnehmungsübung froh mit dem Buch und freue mich tatsächlich jeden Tag von Woche 1 auf dieses bewusste Umschalten. Außerdem verläuft es nie gleich. Meine Wahrnehmung vom Raum &#8222;um meinen Körper herum&#8220; fühlt sich mal sehr komisch an. Mal spüre ich, welche Körperwärme mein Körper abgibt. So von außen habe ich mich noch nicht so oft be&#8220;fühlt&#8220;, sollte ich wohl sagen. Aber auch hier weiß ich ganz genau über die Abgrenzungen meines Körpers im Raum Bescheid. Was sind wir doch für ein Wunderwerk, wir Menschen!</p>
<h4></h4>
<h4>Selbstversuch Woche 2: Weiter üben!</h4>
<p>So, nun habe ich einen kleinen Anfang, der mir Freude macht und den ich in mein Leben einbauen kann. Ich brauche auch nicht zu hetzen, denn die vier Wochen sind nicht so ernst gemeint. Ich darf mir meine eigene Zeit für jeden Schritt nehmen &#8211; Hauptsache ich tue ihn. Bevor ich zum nächsten Schritt übergehe, werde ich auf jeden Fall auch noch die zweite Vorbereitungsübung ausprobieren, nämlich die des &#8222;aufsteigenden Wassers&#8220;. Das kann ich mir sehr entspannt vorstellen. Allerdings beschleicht mich ein mulmiges Gefühl, wie sich das wohl anfühlen wird, wenn Mund und Nase im Wasser versinken werden. Wie soll ich dann Luft kriegen? Damit also beschäftigt sich mein wacher Verstand schon mal. Ich erkenne darin, wie meine Routine, sich Sorgen über die Zukunft zu machen, anspringt. Diese Sorge kann ich aber ganz gut beruhigen, und so wird die Entdeckungsreise in eine neue Runde gehen.</p>
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<h4>Selbstversuch Woche 3: Ab ins Wasser!</h4>
<p>Die zweite Induktion lässt den Körper Schritt für Schritt in warmem Wasser versinken. Ja, kann ich mir alles gut vorstellen. Erinnerungen kommen hoch und bringen Körperempfindungen mit. Langsam in der Badewanne einsinken&#8230; Dann kommt die Schlüsselstelle: Das Wasser steigt über Mund und Nase. Was jetzt wohl passiert? Werde ich Beklemmungen bekommen? Werde ich innerlich aussteigen? Nix da! In diesem Moment formt sich in mir ein Bild, dass ich Kiemen habe. Rechts und links an meinen Seiten&#8230; Durch die kann ich ganz locker das Wasser in mich hineinpumpen, den Sauerstoff rausholen. Ich muss lachen bei dieser Vorstellung, die mir mein kreatives Gehirn schenkt. In den folgenden Tagen bekomme ich unterschiedliche Bilder geschenkt, wie ich unter Wasser Luft bekomme. Irgendwann ist das alles dann kein Thema mehr.</p>
<p>Diese Übung schenkt mir einen Moment, der mich auch im Alltag begleitet: Wenn ich ganz im Wasser versinke, dann bin ich wirklich vom Rest abgetrennt, der mich sonst umgibt. Es ist wie eine Membran. Das drinnen ist mein Raum. Alles andere ist draußen. Es gibt manche Tage, wo mir die Außenwelt mit all ihren Aktivitäten und Anforderungen sehr dicht auf der Pelle sitzt. So, dass ich mich kaum auf diese kleine Meditation konzentrieren kann. Aber immer, wenn diese Stelle kommt, macht es wie &#8222;Plop!&#8220; und ich bin losgelöst davon. Das allein ist ein Geschenk, das ich nicht mehr missen möchte.</p>
<p>So langsam werde ich wirklich neugierig auf das, was noch kommt.</p>
<h4>Selbstversuch Woche 8&#8230;. Ich möchte es nicht mehr missen&#8230;</h4>
<p>Was ist passiert? Die  Meditation gehört für mich inzwischen zum Alltag. Es gibt kaum einen Tag ohne sie. Und es gibt Veränderungen, vor allem in meiner Aufmerksamkeit. Ich bekomme viel schneller mit, wenn zum Beispiel Muster von Selbstabwertung anspringen oder sich schlechte Laune anschleicht. Ich habe gelernt, dann sofort zu reagieren. Und es hilft. Es fällt mir auf diese Weise leichter, aus dem alten Automatismus auszusteigen.</p>
<p>Die Meditation verläuft in festgelegten Schritten, die ich nach und nach gelernt und eingeübt habe. Dadurch habe ich schnell Routine gewonnen, was ich machen soll und wie. Der letzte große Schritt ist, den Gedanken eine positive Absicht zu geben und es macht mir große Freude, mir Positives vorzustellen und quasi mit Gedankenkraft einen Wunsch in die Welt zu schicken. Das ist jedenfalls viel besser als zu Grübeln und im Negativen zu verharren. Auf diese Weise lerne ich, sehr viel bewusster mit meinen Gedanken umzugehen. So &#8222;gedankenverloren&#8220; wie früher wandern die auf jeden Fall nicht mehr in meinem Kopf herum. Denn das führt, so lehrt nun die Erfahrung und Beobachtung, sehr schnell in altes Kopfkino. Nun habe ich gelernt, dieses abzustellen. Dann ist einfach mal nichts los in meinem Kopfkino&#8230; Heute keine Vorstellung&#8230; Es ist der Hammer, wie entspannt sich das anfühlt!</p>
<h4>Die Antwort aus dem Quantenfeld</h4>
<p>Auf das letzte Mysterium warte ich noch. Das ist, wenn sich mir &#8222;die Antwort aus dem Quantenfeld&#8220; in überraschenden Ereignissen zeigt. Sobald das eintritt, melde ich mich. Bis dahin hat sich der Preis fürs Buch auf jeden Fall gelohnt.</p>
<h4>Am Stil sollte es nicht scheitern&#8230;</h4>
<p>Neulich habe ich das Buch weiterempfohlen. Es kam aber nicht gut an. Der Stil, in dem es geschrieben ist, war zu abschreckend. Ich verstehe, was gemeint ist. Es wird sehr dick aufgetragen. In den Beispielen wird quasi der Tellerwäscher zum Millionär, Kranke heilen sich selbst, und dank dieser Methode wird die universale Macht angezapft. Wie gesagt, auf letztere warte ich noch.</p>
<p>Ich bin aber bereits dankbar mit dem, was mir begegnet ist:</p>
<ul>
<li>eine fundierte Methode, aus alten neuronalen Netzwerken auszusteigen</li>
<li>ein Lernweg, um neue, bessere neuronale Netzwerke anzulegen und zu pflegen</li>
<li>sehr gutes Gehirnfutter, um zu verstehen, wie Gedanken, Gefühle und Körper zusammenspielen, um die alten Muster aufrechtzuerhalten</li>
<li>gut verständliche Informationen über das Zusammenspiel von Bewusstem und Unbewusstem und um Wege, das Unbewusste anzusprechen und zu verändern</li>
<li>eine sehr gute Erklärung, was es mit dem andauernden Stresszustand, dem &#8222;Überlebensmodus&#8220;, auf sich hat, und welche Konsequenzen das für unser Wohlbefinden und Menschsein hat</li>
<li>eine sehr verständliche Einführung in Gehirnwellenmuster und wie ich selber für ein besseres Zusammenspiel meiner Gehirnteile sorgen kann. (So entdeckte ich die  brainwaves&#8230;)</li>
</ul>
<h4> Ein neues Ich?</h4>
<p>Mein bisheriges Fazit ist dieses. Neu bin ich nicht, aber ein bisschen runderneuert schon. Das freut mich sehr und ich bin dankbar für den Versuch, nach dem vieles anders ist als vorher. Und der weitergeht.</p>
<h3>Das Buch, um das es geht</h3>
<p>Das ist der Ansatz: Joe Dispenza, Ein neues Ich. Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können ; [Praxisbuch], 8. Auflage, Burgrain 2017.</p>
<p>&nbsp;</p>
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